Dach in Kaltenweide qualmte

Nach gut 30 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. (Foto: C. Hasse)

60 Einsatzkräfte bei hochsommerlichen Temperaturen im Einsatz

Kaltenweide. Aufmerksame Nachbarn alarmierten am Dienstag kurz nach dem Mittag die Feuerwehr, weil sie im Nachbarhaus angeschlagene Rauchwarnmelder hörten und Qualm im Dachbereich zu sehen war. Die Regionsleitstelle alarmierte auf Grund dieser Meldung nach der Alarm- und Ausrückeordnung die Feuerwehren Kaltenweide, Krähenwinkel und Langenhagen in die Straße Storchenwiese in Kaltenweide.
Unter der Einsatzleitung von Langenhagens Zugführer Marcel Hofmann wurde sofort ein Innenangriff sowie die Überdruckbelüftung vorbereitet. Den Hausbesitzer erreichten Nachbarn, sodass der Zugang über die Haustür möglich war. Es befanden sich zu dem Zeitpunkt keine Personen mehr im Gebäude. Das Erdgeschoss war bereits komplett verqualmt. Mehrere Trupps lokalisierten das Feuer in zwei Räumen im ersten Obergeschoss lund löschten. Während der Löscharbeiten kam es zu einer Durchzündung, wobei keiner der Einsatzkräfte verletzt wurde. Nach gut 30 Minuten meldete Hofmann dann "Feuer unter Kontrolle".
Im weiteren Verlauf wurden weitere Atemschutzgeräteträger benötigt, weshalb auch noch Kräfte der Ortsfeuerwehr Godshorn anrückten. Sie stellten unter anderem den so genannten Rettungstrupp. Die Brandräume mussten auf noch vorhandene Glutnester mit Hilfe der Wärmebildkamera untersucht und dann gezielt abgelöscht werden.
Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte über zwei Stunden bei hochsommerlichen Temperaturen im Einsatz. Gerade für die Atemschutzgeräteträger bedeutet dies eine zusätzliche Belastung. Den Gesamtschaden schätzen die Ermittler auf 500.000 Euro.