Das Gefühl, Leben zu retten

Christiane Pawlow: "Wenn alle ein bisschen was geben, kann man eine ganze Menge bewegen." (Foto: O. Krebs)

Krähenwinklerin Christiane Pawlow bittet um viele Typisierungen

Krähenwinkel (ok). Zwei Wattestäbchen reichen, um Leben retten zu können. Christiane Pawlow aus Krähenwinkel bittet Jeden zwischen 17 und 55 Jahren, sich typisieren zu lassen. In einer groß angelegten Aktion und über ihre vielen Kontakte hat sie es zusammen mit ihrem umfangreichen Netzwerk geschafft, 5.000 Frauen und Männer zu bewegen, sich registrieren. Engagement, das sich gelohnt hat, denn so konnte ein Spender für ein Mädchen und den 15-jährigen Ben gefunden werden. Er war das zweite Mal an Leukämie erkrankt. Christiane Pawlow: „ Ich habe bei den Mitarbeitern der Paracelsusklinik, bei der Weihnachtsfeier von Ü 32, Ü 40 und zweiten Ü 40 des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide und auch beim Friedenslichtgottesdienst in der Matthias-Claudius-Kirche zusammen mit meiner Freundin Uta Großfeld aus Lüneburg gesammelt.“ Mehr als 1.000 Euro seien so zusammengekommen; 35 Euro koste eine Typisierung beim Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR). Und wer sich nicht typisieren lassen wolle oder auch nicht mehr könne, darf NKR oder die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) auch gern finanzielle unterstützen. „Ich habe meinen Kindern in diesem Jahr einen NKR-Adventskalender geschenkt“, erzählt Christiane Pawlow, die sich gern auf diese Art und Weise sozial engagiert. Denn: „Es ist ein tolles Gefühl, ein Leben gerettet zu haben“, sagt sie überzeugt. Und weiter: „Wenn alle ein bisschen was geben, kann man eine ganze Menge bewegen.“ Mehr Infos gibt es auf den Internetseiten von NKR und DKMS.