Das Helfen als oberste Maxime

Bleiben ständig am Ball: die frisch gebackenen Schulsanitäterinnen und -sanitäter mit ihren Betreuerinnen und Betreuern. Foto: O. Krebs

15 neue Schulsanitäter an Brinker Schule und IGS Süd ausgebildet

Langenhagen (ok). Das Helfen liegt ihnen quasi im Blut, jetzt können sie ihre Motivation bei i9hren Mitschülerinnen und Mitschülern anwenden. An der IGS Süd-Langenhagen und der Brinker Schule sind jetzt 15 neue Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis neun vom DRK in Empelde zu Schulsanitäterinnen und -sanitätern ausgebildet worden. Ausbilder Benjamin Schiller machte den Mädchen und Jungen Mut: "Ihr habt eine wichtige Funktion in der Schule und entlastet die Lehrerinnen und Lehrer. Erste Hilfe spielt eine große Rolle in der Rettungskette." Außerdem sammelten die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen für ihr weiteres Leben. Die kann die 13-jährige Celina gut gebrauchen, denn sie will später einmal Krnakenschwester werden: "Mir macht es einfach Spaß zu helfen." So sehen es auch Oliver, Finnja und Michelle. Und Christian (13) sagt sogar: "Ich mache das auch, damit ich Menschen helfen kann, die ich lieb habe. Wie zum Beispiel meine Oma und meinen Opa." Stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Mund-zu-Mund- und Mund-zu-Nase-Beatmung – alles Themen, die an den beiden Tagen intensiv durchgekaut worden sind. Doch das war nur der Anfang, sozusagen die Grundausbildung. In den nächsten Jahren stehen auch Fortbildungen auf dem Programm. "Demnächst über Diabetes", erzählt Lehrerin Stella Blume, die die Schulsanitäter an der Brinker Schule und an der IGS Süd zusammen mit ihrer Kollegin Maren Brenneke betreut. Für sie nicht nur eine Aufgabe, sondern auch eine Herzensangelegenheit, denn als gelernte Krankenschwester ist sie schließlich vom Fach.