Das Herz an zwei Orten

Im Begegnungscafé entstehen viele neue Kontakte.

Broschüre: Interviews mit Geflüchteten in Godshorn

Godshorn. „Ankommen. Wahrnehmen. Zuhören.“ – so lautet der Titel einer Broschüre mit Interviews und Gesprächen zwischen Flüchtlingen und Ehrenamtlichen. Herausgegeben wurde diese Broschüre vom Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Zum Guten Hirten Godshorn.
„Viele der Geflüchteten haben ihr Herz immer noch an zwei Orten, es ist in unserem Land für sie ein Neuanfang“, sagt Insa Becker-Wook als Redakteurin der Broschüre. „ Durch die Interviews werden die Geschichten dieser Menschen lebendig, die ihr Land verlassen, ihre berufliche Existenz aufgegeben und hier in Deutschland ganz von vorne wieder angefangen haben“.
In dieser Publikation geht es darum, den Leserinnen und Lesern das Leben der Geflüchteten fern von ihrer Heimat näher zu bringen und ihren Geschichten Gehör zu verschaffen.
„Wir freuen uns, dass die Geflüchteten bereit waren, vertrauensvoll ihre Geschichte zu erzählen. Und die Ehrenamtlichen haben sehr sensibel und zuwendend die Interviews geführt“, sagt Marko Balkenhol, Vorsitzender des Kirchenvorstandes.
Seit Herbst 2015 wurde das Gemeindehaus der Kirchengemeinde Zum Guten Hirten für viele hundert Geflüchtete ein erster Anlaufpunkt – ein Raum für zahlreiche Deutschkurse, Begegnungscafés und Einzelhilfen.
„Ich wünsche den Leserinnen und Lesern viele neue Eindrücke und Erkenntnisse“, sagt Pastor Falk Wook.
Erhältlich ist die Broschüre im Gemeindebüro der Kirchengemeinde Zum Guten Hirten Godshorn.