Das Problem mit den Zulassungen

Der Autoverkauf läuft bei Rodewald im Moment etwas schleppend, aber die Werkstatt hat nach wie vor geöffnet. (Foto: O. Krebs)

Autohaus Rodewald: Werkstattbetrieb läuft, Verkauf vor Ort erst einmal gestoppt

Langenhagen (ok). Arne Rodewald, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses, ist froh in diesen schweren Zeiten: Seine Mitarbeiter können und dürfen ihren Job noch ausüben und bislang musste auch niemand in Kurzarbeit gehen. Lediglich der Verkauf von Ford und Mazda vor Ort ist im Moment nicht möglich. Arne Rodewald: „Viel läuft jetzt eben telefonisch oder per E-Mail. Bei Privatkunden ist das sicher etwas schwieriger, aber bei Firmen klappt das schon.“ Zurückgegangen ist in der Tat das Geschäft mit den Gebrauchtwagen. Der Kauf sei meistens mit einem längeren Entscheidungsprozess und mehreren Besuchen im Autohaus verbunden. Eine Option, die in Zeiten von Corona wegfällt. Weil die Hersteller jetzt erst einmal vier Wochen lang nicht produzieren, rechnet Rodewald damit, dass der Verkauf zeitversetzt laufen wird.
Ein Problem hat der Autohändler mit Zulassungen außerhalb Langenhagens. Während in der Flughafenstadt noch Termine vergeben werden, haben beispielsweise die Zulassungsstellen in Düsseldorf, Duisburg oder Altenburger Land schon geschlossen. Ein großes Problem für die Zulassungsdienste.
Der Werkstattbetrieb im Autohaus Rodewald läuft weiter wie bisher; die Mitarbeiter arbeiten alle mit Einmalhandschuhen, denn gerade Lenkrad, Schaltknopf und Türklinke seien ja potenzielle Virenträger. Zu tun gebe es auf den acht Hebebühnen eine ganze Menge, gerade in der jetzigen Zeit seien viele Räderwechsel angesagt. Für die Kunden sei genügend Platz. Weil der Verkaufsraum wegfällt, konnte die Wartezone vergrößert werden. Also: Im Autohaus Rodewald läuft der Betrieb noch, und Geschäftsführer Arne Rodewald kann und will auch nicht klagen. Für ihn ist es vor allen Dingen wichtig, dass unser Gesundheitssystem am Laufen gehalten wird, genug Materialien wie Handschuhe, Masken und Desinfektionsmittel für das medizinische Personal vorhanden seien. Das habe bei allen wirtschaftlichen Betrachtungen erst einmal oberste Priorität.