Das Zauberwort heißt Inklusion

Fachtag am Freitag, 24. Juni, im Forum

Langenhagen (ok). Die Hilfsorganisation UNESCO hat es schon vor zwei Jahren auf ihre Fahnen geschrieben, Deutschland ist von der Umsetzung allerdings noch meilenweit entfernt. Inklusion heißt das Zauberwort, das mehr Chancengleichheit und Integration für Kinder mit Handicap in Kindergarten und Schule verspricht. Sie sollen gemeinsam mit Kindern ohne Förderbedarf unterrichtet und betreut werden. Nur: Was sich in der Theorie gut anhört, geht in der Praxis nicht so einfach; die Rahmenbedingungen in Niedersachsen fehlen noch. Mit dem brandaktuellen Thema der inklusiven Pädagogik beschäftigen sich jetzt Experten und Interessierte auf einem Fachtag, der am Freitag, 24. Juni, im Forum über die Bühne geht; nicht nur pädagogische Fachkräfte, sondern auch andere Interessierte sind herzlich eingeladen. "Es kommen viele hochkäratige Gesprächspartner zu den Foren, Vorträgen und Talkrunden", verspricht Mitorganisatorin Stephanie Emmel. Zum Auftakt steht am Donnerstagabend, 23. Juni, ab 19.30 Uhr im daunstärs bereits ein Vortrag zum Thema "Inklusive Erziehung und Bildung in der Kindertagesstätte" auf dem Programm. Am Freitag beginnt der vollgepackte Tag bereits um 8.30 Uhr, endet um 16.30 Uhr. Referenten wie Karl Finke, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen, Armin Krenz, Timm Albers oder Ilse Wehrmann versuchen dann zum Beispiel den Unterschied zwischen Integration und Inklusion herauszuarbeiten, vertiefen das Thema "Bildung durch Bindung" oder beschäftigen sich mit der These "Gemeisamkeit macht starkt, Unterschiedlichkeit macht schlau!" Die Tagungspauschale mit Mittagessen liegt bei 50 Euro. Detaillierte Infos zum Programm gibt es entweder bei Mara Hoppe, Telefon (0511) 7307-9715 oder bei Stephanie Emmel, Telefon (0511) 7307-9827. Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 15. April per E-Mail an hoppe@vhs-langenhagen.de oder per Fax an (0511) 7307-97 16.