Den Nachtangriff miterlebt

Hielten beide eine Rede: Wolfgang Marienfeld (links) und Willi Minne.

Gedenkstunde für die Flakhelfer

Langenhagen. Bei der Gedenkstunde für die am 27. September gefallenen Flakhelfer waren anwesend: Willi Minne und Wolfgang Marienfeld, beide haben jeweils eine Rede gehalten, sowie etwa 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, einige davon waren damals Flakhelfer und haben in Langenhagen einen Kriegsdienst geleistet.
In Langenhagen war damals die nördlichste Batterie von Hannover stationiert, zeitweise standen dort bis zu zwölf Kanonen,
Wolfgang Marienfeld hat damals den Nachtangriff durch die Engländer miterlebt. Die Bomben hatten die Batterie 1 getroffen, Marienfeld befand sich etwa 30 Meter von diesem entfernt beim Funkmessgerät – heute würde man Radargerät – sagen und wurde im Zuge der Detonationen verschüttet. Mehrere wurden verletzt. Marienfeld und fünf seiner Klassenkameraden treffen sich einmal im Monat, an der Gedenkzeremonie konnten drei teilnehmen.