Den November-Blues vertreiben

Das neue Projekt soll Langenhagen bunter machen.

Elisabethkirche startet Projekt „Kulturleine“

Langenhagen. Ab dem 14. November wird ein neues Projekt das Leben in Langenhagen bunter machen. Durch den Teil-Lockdown sind nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr viele wichtige kulturelle Angebote für Kleine und Große abgesagt worden, auch private Treffen sind nur noch in sehr kleinem Kreis möglich.
Durch Zufall wurde Susanne Cortez vom Kinderkirchenteam auf ein Projekt der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld aufmerksam. Diese hat am Fiedelerplatz gemeinsam mit engagierten Anwohnern aus dem Stadtteil die so genannte Kulturleine initiiert, bestückt mit kleinen Bastelideen, aber auch kurzen Gedichten oder Experimenten, die in Tüten an einer Wäscheleine hängen. Jeder, der mag, kann sich hier eine Tüte mit nach Hause nehmen und den Inhalt basteln, lesen und genießen. Wer möchte, kann die Tüte dann mit eigenen Ideen für andere füllen und erneut aufhängen. So entsteht ein schöner Tausch von Ideen im Stadtteil.
„Ich war gleich begeistert von der Idee und dachte mir, es wäre doch auch schön, wenn wir so etwas in Langenhagen ins Leben rufen könnten“, erzählt Susanne Cortez.
Ein Anruf bei der Pastorin Bettina Praßler-Kröncke genügte, um sie für das Projekt zu begeistern. Gemeinsam mit Sarah Sickau aus dem Elternteam des Zirkus Hermine sowie anderen Eltern aus dem Kreis der Ehrenamtlichen um Pastorin Bettina Praßler-Kröncke wurde die Idee konkret. Die ersten Tüten zum Mitnehmen haben Sarah Sickau und Susanne Cortez schon bestückt.
Sie freuen sich darauf, dass viele Menschen in Langenhagen das Projekt annehmen und sich spontan beteiligen, um den November-Blues zu vertreiben.