Den Sozialraum erkunden

Stadt plant zunächst Auftakt mit professionellen Experten

Langenhagen (ok). Sozialraumorientierte Jugendhilfeplanung – was verbirgt sich eigentlich hinter diesem sperrigen Begriff? Professionelle Experten in Sachen Jugendhilfe und Schule sollen und wollen sich austauschen und Ideen entwickeln. Die fünf Sozialräume der Stadt Langenhagen sind Wiesenau/Brink, Godshorn, Engelbostel/Schulenburg, Krähenwinkel/Kaltenweide und die Kernstadt. „Im Zeitraum von 2003 bis 2005 hatten wir das schon einmal in Angriff genommen; jetzt starten wir für die Zeit von September 2018 bis August 2019 eine neue Runde“, erläutert Fachbereichsleiterin Heidi von der Ah. Die Beteiligung ist für von der Ah wichtig, Akteure wie etwa Jugendliche, Kontaktbeamte oder auch Sportvereine sollen mit ins Boot geholt werden. Zunächst einmal sind für jeden Sozialraum drei Treffen angesetzt. Zukunftswerkstätten, Stadtteilerkundungen, Befragungen – alles ist möglich, um neue Erkenntnisse für den jeweiligen Sozialraum zu gewinnen. Finanzielle Mittel könnten zum Beispiel auch durch andere Projekte wie etwa die Soziale Stadt Wiesenau eingeworben werden.