Der Bürgerpark ist sein großes Ziel

Sicherheit und Sauberkeit haben hohe Priorität für Tim Julian Wook. (Foto: O. Krebs)

Tim Julian Wook will Godshorner Ortsbürgermeister werden

Godshorn (ok). Bei der vorigen Kommunalwahl hatte er die meisten Stimmen in Godshorn, Ortsbürgermeister ist der heute 26-Jährige Tim Julian Wook damals aber trotzdem nicht geworden. Mit der SPD musste er auf die harte Bank der Opposition. Dieses Jahr will er es aber packen und Ortsbürgermeisterin Ute Biehlmann-Sprung ablösen. Zu den Sozialdemokraten ist Wook nach eigenen Angaben 2013 gekommen, weil sich die Partei damals so vehement für die Abschaffung der Studiengebühren eingesetzt habe. Dieses soziale Engagement habe ihm imponiert, und er hat sich entschlossen, selbst aktiv zu werden. Mittlerweile bekleidet der Büroleiter des Ministerpräsidenten Stephan Weil das Amt des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden zusammen mit seiner Parteikollegin Anja Sander. Tim Julian Wook: "Für mich bedeutet Kommunalpolitik vor allem eine transparente Einbeziehung der Bürgerinteressen, persönliches Engagement und Verlässlichkeit." Was seine Ziele angeht, so stehe die Nachnutzung des Hallenfreibadgeländes an der Berliner Allee für ihn an erster Stelle. Nachdem sich die großen Pläne des potenziellen Investors Martin Weiß (das ECHO berichtete) offenbar zerschlagen haben, bringt Wook jetzt einen so genannten Bürgerpark ins Spiel. Wook: "Nach unseren Vorstellungen soll der Abriss in spätestens zwei Jahren über die Bühne gegangen sein und an dieser Stelle dann ein Bürgerpark mit Naturbad, Grünanlagen, Hundeauslauffläche und Grillplatz entstehen. Und: "Für die Fußballer des TSV Godshorn haben wir dort einen Kunstrasenplatz vorgesehen." Der zweite große Punkt in seinem Wahlprogramm ist das Thema Mobilität: Die Anbindung Godshorns müsse verbessert werden - sei es durch einen Radschnellweg nach Hannover und ins Langenhagener Zentrum, aber auch mit einer Schnellbuslinie, die vom Stadtzentrum in den Westen der Flughafenstadt führt. Der soziale Zusammenhalt steht für einen Sozialdemokraten auch ganz oben - Tim Julian Wook will die Kultur der Feste gerade nach Corona wiederbeleben und dann auch forcieren. Wook: "Wir haben eine gute Kultur in Godshorn, die Gemeinschaft muss wieder in den Vordergrund rücken." Und last but not least sich Sicherheit und Sauberkeit zwei Stichworte, denen Wook große Bedeutung beimisst. Soziale Kontrolle sei im Zusammenhang mit dem Thema Müll zwar wichtig, aber es müsse den Bürgern vor allen Dingen so einfach wie möglich gemacht werden, Müll zu vermeiden. Ein Mittel seien zum Beispiel mehr Mülleimer, aber auch weniger Müllerzeugung durch Plastik. Was das Thema Schulwegsicherung angeht, plädiert Wook für eine Elterntaxi-Haltestelle, damit des Verkehrsaufkommen zu den Stoßzeiten reduziert werde.