"Der härteste Job der Welt"

Rund um die Ostseite der Elisabethkirche ist das Gerüst für die Sanierung des Mauerwerks aufgestellt. (Foto: O. Krebs)

Gerüst bei klirrendem Frost an der Kirche aufgestellt

Langenhagen (gg) Größten Respekt hatte Pastorin Bettina Praßler-Kröncke in der vergangenen Woche, als sie die Gerüstbauer bei ihrer Arbeit an der Ostseite der Elisabethkirche sah. Sie berichtet: „Bei gefühlten minus 15 Grad und klirrend kaltem Ostwind war dies wohl der härteste Job, den man sich vorstellen kann. Ich habe erst gedacht, das ist doch unmöglich, aber sie haben durchgezogen und alles aufgebaut.“ Bauleiterin ist Architektin Julia Meinecke vom Amt für Bau- und Kunstpflege in Celle. Sie bestätigt auf Anfrage, dass die Sanierung der gut 150 Jahre alten Elisabethkirche wie geplant voranschreitet. Nachdem im Sommer 2016 zunächst der Turm und später die Seiten des Kirchenschiffs bearbeitet wurden, beginnt nun die Arbeit am Chorraum. Sie sagt: „In diesen Tagen zählen wir die schadhaften Backsteine, was nur mit Gerüst genau möglich ist. Erst danach können wir schätzen, wie umfangreich die Baumaßnahme wird." Die schadhaften Backsteine werden aus dem Mauerwerk herausgelöst, in Handarbeit nachgebrannt und wieder eingefügt. Den bisher gesetzten Zeitplan kann Julia Meinecke bestätigen: „Bis zum nächsten Winter soll alles fertig sein.“ Erst dann werden die entstandenen Kosten aufgelistet. Sicher gilt bis jetzt, dass die Landeskirche für die Sanierung der Elisabethkirche insgesamt mehr als 800.000 Euro ausgibt.