"Der Holger will ja nur singen“

Holger Kiesé (links) hatte seine kleinen und großen musikalischen Wegbegleiter zu seinem Liederfest eingeladen. (Foto: O. Krebs)

Kinderliedermacher Kiesé präsentierte bunte Lieder-Revue zum 60. Geburtstag

Engelbostel (ok). 23 Lieder, die ihn auf allen seinen beruflichen und privaten Lebensstationen begleitet haben, sind jetzt in der Engelbosteler Martinskirche erklungen. Der Engelbosteler Kinderliedermacher Holger Kiesé aus Engelbostel, der im März 60 Jahre alt geworden ist, hat seine 23 erfolgreichsten und persönlichsten Stücke zusammengestellt und eine ganz bunte Lieder-Revue ist dabei herausgekommen. Mit von der Partie beim Liederfest von kleinen und großen Dingen waren mit Birte, Malte und Jarle nicht nur drei seiner Kinder, sondern auch die Band, die ihn bei vielen Konzerten unterstützt hat, und auch der Schulchor aus Engelbostel, der eine Hymne auf seinen Heimatort sang und bei „Langenhagen bewegt“ viel Schwung in die ganze Sache brachte. Und natürlich der Back-to-Church-Chor, den Holger Kiesé leitet. Mehr als 300 Kinderlieder, Gemeindelieder, Kanons und Instrumentals hat der Liedermacher, Chorleiter, Musikpädagoge und Diakon in den vergangenen 35 Jahren zu Papier gebracht und musikalisch umgesetzt. Einer seiner bekanntesten Songs ist Kinder brauchen Hoffnung, den er zum Kirchentag 2005 komponiert hatte. Aber auch „Alles hat seine Zeit“. Eine Liedzeile, die Kiesé zu einem seiner Lebensmotti erklärt hat. „Hör auf dein Herz und sing dich frei“ verkörpert die Freude, die Holger Kiese´am Singen hat und auch Anderen mitgeben will. Und bei „Giv mi doch dien Hand“ wurde es plattdeutsch, und Holger Kiesé trat mit Pastor Rainer Müller-Jödicke zusammen im Duett auf. Eine tolle Entwicklung des Musikers in all den Jahrzehnten. Denn angefangen hat alles vor fast 30 Jahren als Holger Kiesé als Diakon mit vollem Haar und schwarzem Bart als Diakon nach Engelbostel kam. Er wirkte furchteinflößend, aber den Kinder wurde glaubhaft versichert: „Das ist der Holger, der will ja nur singen.“ Und so ist es natürlich bis heute geblieben.