Der Kasper spricht englisch

Der Kaspar hat sich die Kiepe als Boot umfunktioniert.

Der Kiepenkasper war zu Gast bei den Schülern der 3., 4. Und 5. Klasse der IGS Süd

Langenhagen (lo). Für die Schüler der 3., 4. und 5. Klassen der IGS Süd stand am vergangenen Freitag eine ganz besondere Unterrichtsstunde auf dem Stundenplan. Denn Uwe Spielmann war mit seinem Puppentheater auf zwei Beinen – der Kasperkiepe – zu Gast in der Turnhalle der Schule. Und das Besondere am Kiepenkasper: Er spricht auch auf Englisch. „Die Schüler haben ab dem dritten Jahrgang Englisch. Deswegen haben wir gedacht, dass es jetzt auch mal gut ist, ein englisches Theaterstück zu sehen“, erklärt Madeleine Piel, Leiterin des Grundschulfachbereichs Englisch.
Dass die Schüler Spaß am Kiepenkasper hatten, zeigte sich schon vor Beginn des eigentlichen Stücks. Aufmerksam hörten sie Spielmann zu als er ihnen erklärte, dass er von einer seiner England-Reisen eine besondere Mütze aus Liverpool mitgebracht hat. Denn immer wenn er die Mütze aufsetzt, kann er nur noch englisch sprechen – auch diesmal wieder. Und dann kam auch der Kasper aus der Kiepe. Er erklärte den Schülern, dass er mit seinem Musikinstrument, dem goldenen Gong, immer das Theaterstück mit drei Schlägen eröffnet. Doch bevor er den Gong schlägt, müsse er noch einmal auf die Toilette und verschwindet in der Kiepe.
Statt dem Kasper taucht kurze Zeit später jedoch ein Pirat auf. Vor den Augen der Schüler stiehlt er den Gong und nimmt ihn mit auf „Pirate Island“. Nichtsahnend kommt der Kasper wieder und fragt erstaunt, wo denn sein Musikinstrument sei. „Den Gong hat ein Pirat gestohlen“, antworten die Schüler auf Englisch. Und der Kasper überlegt nicht lange und macht sich gemeinsam mit den Schülern auf den Weg nach „Pirate Island“. Die Kinder helfen dem Kasper dabei, die Kiepe zu einem Boot umzufunktionieren und in welche Richtung er zur Insel fahren muss.
Auf „Pirate Island“ angekommen macht sich der Kasper auf die Suche nach seinem Gong – erfolglos. Doch in der Zwischenzeit ist der Pirat wieder aufgetaucht und hat den Schülern erzählt, dass der Gong im Sand liegt. Die genaue stelle wissen sie allerdings nichts. Aber der Kaspar hatte eine Idee. Er wollte den Pirat mit einem „Geist“ erschrecken. Dafür malte eine Schülerin auf eine Brötchentüte zwei Augen und ein anderer Schüler setzte sich diese auf die Hand. Gemeinsam riefen die Schüler dann den Piraten und erschreckten ihn so sehr, dass er ihnen verriet, wo der Gong lag. Mit dem Gong ging es dann zurück nach Langenhagen – und die Schüler halfen wieder mit.