Der Rohbau steht jetzt

Freuen sich über den raschen Baufortschritt (von links): Stefan Müller, Vorstand Expert, Bürgermeister Friedhelm Fischer, Volker Müller, Vorstandsvorsitzender. Expert, Sven Christen, Baumanagement, Projektleitung, Gerd Hesse, Generalbevollmächtigter Expert.Foto: D. Lange

Expert-Zentrale: knapp acht Monate nach dem ersten Spatenstich

Langenhagen (dl). Möge es ein gutes Omen sein. Während die Gäste unten vor dem Rohbau gut beschirmt dem strömenden Regen trotzten, hatten die Arbeiter auf dem Dach ihre liebe Mühe mit dem Befestigen der Richtkrone und so zog sich die Zeremonie noch ein wenig in die Länge, bis sie endlich den feierlichen Richtspruch ausbringen konnten. Obwohl dem Gott aller Bauherren und Architekten ausführlich gehuldigt und geopfert wurde, ließ sich der Regen davon nicht beirren, so dass sich die Richtfestgäste schnell wieder in das vorsorglich aufgestellte Festzelt zurückzogen.
Die Expert AG investiert in die Erweiterung der Firmenzentrale in der Bayernstraße nach eigenen Angaben ca. 10 Millionen Euro, dazu kommen die Kosten für den Innenausbau. Im Sommer beginnt zudem der Bau der Brücke, die eine Verbindung schafft zwischen dem alten und dem neuen Gebäude. Anfang 2015 soll es bezugsfertig sein und wird dann Platz bieten Platz für 170 Arbeitsplätze. Der Mitarbeiterstamm werde dafür kontinuierlich weiter aufgestockt, versichert der Vorstandsvorsitzende Volker Müller. „Die Expert AG ist in den letzten 8 Jahren stark gewachsen. Wir konnten in dieser Zeit sowohl den Umsatz als auch die Zahl der Mitarbeiter fast verdoppeln. Natürlich haben wir dabei stets die Balance zwischen wirtschaftlichem Wachstum und der Zahl der Mitarbeiter im Auge. Das versetzt uns aber auch derzeit im Zusammenhang mit dem neuen Bürogebäude in die Lage, neue Planstellen für qualifiziertes Personal ausschreiben zu können. Überwiegend für die Bereiche IT, Logistik sowie Einkauf und Vertrieb. Was im Übrigen auch für unsere Ausbildungsplätze gilt. Im vergangenen Jahr haben wir gar nicht alle Stellen dafür besetzen können, weil uns die Bewerber fehlten. Alle qualifizierten Jugendlichen Schulabgänger sind somit aufgerufen, sich – auch initiativ - bei uns zu bewerben.“ Zufrieden ist Müller darüber hinaus mit dem bisherigen Baufortschritt: „Wir liegen nicht nur voll im Plan, sondern sind auch mit der Qualität der Arbeit sehr zufrieden. Das mag daran liegen, dass wir bei der Ausschreibung darauf geachtet haben, die Gewerke bevorzugt an Betriebe aus der Region beziehungsweise aus Langenhagen zu vergeben.“