Der Start mit der Panne

Die Betreuung der Verletzten funktionierte bei der Übung hervorragend.Foto: O. Krebs

Aber: Johanniter loben Schulsanitäter bei Übung

Langenhagen (ok). Schulleiter Wolfgang Kuschel wird’s den Schulsanitäterinnen und -sanitätern danken, dass die Scheiben im ersten Stock der IGS nicht wirklich zu Bruch gegangen, sondern nur fiktiv eingeschlagen worden sind. Die Idee war allerdings blendend, hatten viele der „Verletzten“ bei der Sanitätsübung eine Rauchvergiftung davongetragen und brauchten dringend frische Luft. Nur: Die Fenster in der IGS ließen sich nicht öffnen. „Ein Manko“, wie Hubertus von Wick, Leiter des Schulsanitätsdienstes einräumte. Im Großen und Ganzen lief die Übung allerdings sehr gut ab; die Profis von den Johannitern lobten mehr, als dass sie kritisierten. Nur: Bis die Schulsanitäter aktiv werden konnten, vergingen wertvolle Minuten, denn in einigen Klassenräumen und in der Turnhalle war die Alarmierung nicht zu hören. „Das darf eigentlich nicht passieren“, so von Wick. Die Schulsanitäter der neunten und zehnten Jahrgangsstufe mussten sich folgendem Szenario stellen: Im Chemiesaal war es durch ein undichtes Gasventil zu einer Explosion gekommen. Der Raum war völlig vernebelt, umherfliegende Teile hatten zu schweren Verletzungen geführt. Etwas zu verbessern gibt es bei solchen Übungen natürlich immer, aber das Wichtigste hatten die Ersthelferinnen und Ersthelfer beherzigt – alle Verletzten waren am Ende der Übung betreut und versorgt.