„Der Weg ist abgestimmt“

Weiherfeld-Ost: Neuaufstellung mehrheitlich beschlossen

Kaltenweide (ok). Wirtschaftsförderer Jens Monsen versteht die ganze Aufregung um die Erweiterung des Weiherfeldes-Ost gar nicht (das ECHO berichtete). in der Drucksache 2016/379-4 stünde doch alles schwarz auf weiß. Mehrheitlich sei die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes beschlossen worden. Jens Monsen: "Flächen werden nur anlassbezogen aus dem Landschaftsschutzgebiet  entlassen. Wir brauchen jetzt die Vorratsflächen. Aber gebaut wird frühestens in zehn Jahren." Der Weg sei abgestimmt. Von der Pressestelle der Region Hannover gab es folgende ausführliche Auskunft: „Derzeit werden die eingegangenen Anregungen und Bedenken gesammelt und zum Teil – bei städtebaulichen Themen – an die Stadt Langenhagen zur Stellungnahme geschickt. Wenn alle Anregungen und Bedenken aus dem Beteiligungsverfahren und die Stellungnahmen der Stadt Langenhagen dazu vorliegen, stellt die Region diese zusammen und nimmt jeweils Stellung (hier untere Naturschutzbehörde) dazu. Danach erstellt die Verwaltung eine Beschlussdrucksache für den Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz der Region Hannover mit einer Beschlussempfehlung. Nach der Behandlung im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz wird die Drucksache im Regionsausschuss beraten, abschließend entscheidet die Regionsversammlung.“
Eine Kartierung von Tier- und Pflanzenarten sei zu dem jetzigen Zeitpunkt noch nicht gelaufen, weil dies grundsätzlich dem späteren Bauleitplanverfahren (Änderung des Flächennutzungsplans, Aufstellung eines Bebauungsplans) vorbehalten bliebe. So sei gewährleistet, dass die Ergebnisse der Bestandsaufnahmen und die bauliche Planung zeitlich eng beieinander lägen und auf aktuelle Ergebnisse reagiert werden könne. Eine intensive Berücksichtigung der Belange von Natur und Landschaft jedoch habe bereits stattgefunden durch die untere Naturschutzbehörde . Die Stadt Langenhagen habe auch bereits auf die Einwendungen reagiert und ihren städtebaulichen Entwurf für eine Erweiterung des Weiherfeldes entsprechend geändert. Wirtschaftsförderer Jens Monsen erläutert: „Wir haben das Gebiet von Süden nach Nordosten verschoben.“
 Grundsätzlich gelte: Sollten im Rahmen der speziellen artenschutzfachlichen Untersuchungen im Rahmen der Bauleitplanung besonders geschützte Arten kartiert werden (zum Beispiel die Feldlerche als typischer Vertreter der Agrarlandschaften), so seien für diese im Bebauungsplan funktionserhaltende Maßnahmen festzusetzen, wie das auch bei allen sonstigen Eingriffsvorhaben üblich sei.