Deutlich am Ziel vorbei

Langrehr: "Allen war alles bekannt"

Kaltenweide (ok). "Wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt, bleibt dumm...": Dieser Reim aus der "Sesamstraße" kam Kaltenweides Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr sicher gleich in den Sinn, als er nach der Rückkehr aus dem Urlaub von den Querelen um den Abriss der alten Kaltenweider Sporthalle hörte. Ortsräte und Ausschüsse hätten sich seit langem mit dem Thema befasst, auch "Herr Kohls" von der CDU sei involviert gewesen. Und: "Sofort nach Eröffnung der neuen Sporthalle wurden alle brauchbaren Gegenstände in der neuen Halle eingebaut, das hat unter anderem auch der TSV KK in Eigenleistung gemacht", so weiter. Und weiter: "Der Schützenverein Kaltenweide war einer der ständigen Nutzer der alten Halle. Ich gehe davon aus, dass sie auch die neue Halle nutzen; die Vergabe erfolgt ja durch den Sportring." Den genauen Abrisstermin habe er zwar auch nicht gekannt, der Zeitraum der Sommerferien sei aber immer klar gewesen. Langrehr: "Wenn also der Wunsch nach dem Ausbau des Pistolenstandes aufgekommen ist, wäre es angemessen gewesen, bei der Stadt Langenhagen wegen der Übernahme der Materialien aus der alten Halle nachzufragen." Allen sei alles bekannt gewesen; die Vorwürfe an die Stadt sind nach Ansicht Langrehrs deutlich am Ziel vorbeigegangen. Sein Fazit: "Wenn ich was möchte, muss ich fragen."