Die kleine "Königin der Instrumente"

Christoph Pannek erläutert, wie die Pfeifen der Orgel angeordnet werden. (Foto: O. Krebs)

Godshorner Grundschulkinder bauen ihre eigene Orgel

Godshorn (ok). Sie ist die "Königin der Instrumente" und in nahezu jedem Gotteshaus zu finden. "Das Spielen mit dem Fuß und die tiefen Töne haben mich schon immer fasziniert", sagt Petra Jacobsen, die das Instrument als Hauptfache im Studium hatte und ihre C-Prüfung abgelegt hat. Die Lehrerin an der Grundschule in Godshorn will ihren Schülern das mächtige Instrument näher bringen, hat aus diesem Grunde einen Experten in den Unterricht eingeladen. Christoph Pannek bringt den Kids aber nicht nur die trockene Theorie, sondern vor allen Dingen die Praxis bei. In einem Workshop bauten die Mädchen und Jungen selbst ihre Orgel im Miniaturformat. "Die Kinder müssen die eihzelnen Bauteile selbst in die Hand nehmen und das Holz spüren", sagt Organist und Orgelbauer Christoph Pannek, der für drei  jeweils 90-minütige Workshops für die Viertklässler nach Godshorn gekommen ist. Bei der Gestaltung dieses "echten analogen Instruments", das für echtes Handwerk steht.Die Mädchen und Jungen haben gelernt, dass die Orgel immer in drei Etagen angeordnet ist: Unten ist der Balg, in der Mitte die Manuale und oben die Pfeifen. Auf ein Gehäuse und ein Propekt wie bei der großen Ausführung wird allerdings verzichtet. Zum Vergleich: Sind es bei einer in der Kirche fast 5.000 Pfeifen, so hat die Miniaturausführung 48 an der zahl. "Der gesamte Bausatz besteht aus 120 Teilen", sagt Christoph Pannek. Am Schluss machten alle  mit einem gemeinsamen Lied die Probe aufs Exwmpel. Und siehe: Die Pfeifen der Orgel erzeugten Töne, sodass fast so ein Klanggefühl wie in der Kirche aufkam.