Die Kobolde sollen bleiben

Krähenwinkel: Hort-Elternrat fordert eine schnelle Lösung

Krähenwinkel (ok). Der Kobold-Hort in Krähenwinkel Ende Juli geschlossen werden, und der Elternrat geht gegen diese Entscheidung auf die Barrikaden. Zum einen laufe die Baugenehmigung aus, zum anderen werde die Grundschule saniert und die Fläche auf dem Bolzplatz werde benötigt. Dort ist der Kobold-Hort in Containern untergebracht. Für die betroffenen Eltern sei das nicht hinnehmbar, denn neben dem Betreuungsangebot der Grundschule gebe es keine Alternative mehr in Krähenwinkel. Das pädagogische Angebot und die generelle Betreuung beider Einrichtungen sei aber unterschiedlich ausgerichtet. Die Angebots-Vielfalt sei nicht mehr gegeben. Eltern setzten aber auf die intensive und individuelle Betreuung mit Hausaufgabenhilfe im Hort. Justyna Kurth: „Wir beharren nicht auf dem Standort des Kobold-Hortes. Daher haben wir der Verwaltung mehrere Alternativen genannt und stehen hierzu im regen Austausch. Wir brauchen allerdings eine schnelle Lösung für die Eltern“, betont Justyna Kurth, Vorsitzende des Elternrats. Für die 20 angebotenen Betreuungsplätze , die normalerweise zur Verfügung stehen, gibt e bereits seit Ende November 17 Voranmeldungen. Für den Erhalt des Hortes sind bereits 300 Unterschriften gesammelt worden (das ECHO berichtete). Stadtsprecherin Juliane Stahl macht deutlich, dass es sich bei den Containern immer um eine befristete Interimslösung gehandelt habe, die sogar um ein Jahr verlängert worden sei. Mittlerweile trage das Konzept der Schule mit dem Kooperativen Hort, sodass der schon immer währende Elternwunsch nach einem Betreuungsangebot bis 17 Uhr und in den Ferien auch für die Familien im Kobold-Hort gelten könne. Juliane Stahl: „Der Wunsch einiger Eltern, ihr Kind nicht in die Ganztagsschule geben zu wollen, sondern in einen Vollzeithort von 12 bis 17 Uhr bestand aber auch schon vor Einführung und Umsetzung des Schulkonzeptes.“ Die Verwaltung nehme den Bedarf am Erhalt eines Hortangebotes von 12 bis 17 Uhr in Krähenwinkel sehr ernst und werde deshalb im ersten Quartal dieses Jahres einen Vorschlag dazu einbringen.