Die Schranke bleibt weg

Die Beschädigungen sind laut ECHO-Leser Frank Metzler massiv. So sollen nach Aussage Carsten Hettwers ausgebessert werden. (Foto: F. Metzler)

313 Unterschriften sind für Stadtbaurat Carsten Hettwer kein Argument

Schulenburg (ok). Für Stadtbaurat Carsten Hettwer gibt es nur zwei Möglichkeiten: Schranke immer zu oder Schranke ganz weg. Die Rede ist vom Armslohweg, wo das Hindernis innerhalb kurzer Zeit zweimal Opfer von Vandalen geworden sei. Die Schranke war nach der Erweiterung des Industriegebietes errichtet worden, um den Schleichverkehr über einen landwirtschaftlichen Weg zu unterbinden. Der Verkehr gehe voll zu Lasten der Schulenburger, auch an Dorfstraße und Krummer Kamp. 313 Unterschriften hat Anwohner Frank Metzler gesammelt; alles Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine Schranke aussprechen. Grund: Der Wunsch nach einer Schranke im Übergang des Armslohweges zur Erdinger Straße, um die Schulenburger zu entlasten. Der Armslohweg ist in Höhe des Wendehammers an die Erdinger Straße angebunden worden. Ein Radweg ist gebaut, ein Elektroanschluss verlegt worden, um die Schranke mit Strom versorgen zu können. Gesagt, getan. Die Landwirte bekamen eine Fernbedienung für die Schranke. Für Hettwer trotzdem kein Argument, das Zerstörungsrisiko sei einfach zu groß. Und er macht auch deutlich: Die Durchfahrt sei für nicht-landwirtschaftliche Fahrzeuge nach wie vor verboten. Wer den Weg dennoch nehme, begehe Rechtsbeugung und laufe Gefahr, einen Strafzettel zu kassieren. Anwohner Franz Metzler hat der Verwaltung darüber hinaus nach eigenen Angaben mitgeteilt, dass das Durchfahrt-Verboten-Schild zugewachsen sei und auch auf die Beschädigungen am Wendehammer durch Lastwagen hingewiesen.