"Die Schule ist zu klein"

Klaus Dittmann (SPD) zieht Bilanz

Kaltenweide (ok). Im Jahr 2003 ist aus Sicht der Kaltenweider SPD eine Fehlentscheidung gefallen, die bis heute nachwirkt. Die damalige CDU-Ratsmehrheit hatte sich gegen einen Schulneubau im Weiherfeld ausgesprochen, dagegen für einen Anbau an das Gebäude an der Zellerie plädiert. Klaus Dittmann, Abteilungschef der Sozialdemokraten, in Kaltenweide: "Es zeigt sich, dass die Schule zu klein ist. Die Schulbezirksgrenzen mussten aufgehoben werden, damit Kaltenweider nach Krähenwinkel gehen können. Der Seniorentreff musste seine Räume in der Schule aufgeben und auch für DRK und AWO war kein Platz mehr." Den Bau einer neuen Zwei-Feld-Sporthalle verbucht die SPD als Erfolg für sich. Nicht behoben worden sei dagegen angespannte Verkehrssituation auf dem Gelände der Zellerie – eine Aufgabe, die sich die Kaltenweider Sozialdemokraten in den kommenden fünf Jahren auf ihre Fahnen geschrieben haben. Dittmann, der den Interkulturellen Erlebnispark sehr positiv bewertet, hofft, dass das Projekt in Zukunft von einem Verein begleitet wird. Denn: Ohne Alt-Kaltenweide aus den Augen zu verlieren, werde die Entwicklung des Weiherfeldes mit einem entsprechenden Angebot für die Kinder und Jugendlichen in der kommenden Legislaturperiode sicherlich ein Schwerpunkt sein.