Die ursprüngliche Extremadura

In der Extremadura lassen sich noch unzählige Kulturschätze finden. (Foto: U. Hügel/U. Gohlke)

NABU präsentiert am 7. Februar einen Multivisionsvortrag im Eichenpark

Langenhagen. Eine live kommentierte Multivisionshow nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in ein unbekanntes Spanien weitab vom Meer im Zentrum der iberischen Halbinsel. Südwestlich der Hauptstadt Madrid liegt die Provinz Extremadura. Diese überwiegend naturbelassene Kulturlandschaft mit ihren kleinen Ortschaften ist geprägt von weiten Ebenen und lichten Wäldern, von Steppengebieten sowie von Obst- und Gemüseanbauflächen, die von zahlreichen Bergrücken durchzogen werden. Dazwischen behauptet sich eine üppige Tier- und Pflanzenwelt. Unter Ornithologen ist die Extremadura wegen der immensen Vogelvielfalt legendär. Hier überwintern Zugvögel aus Nordeuropa, Vögel aus Afrika finden ideale Bedingungen zum Brüten. Das ganze Jahr über leben hier massenhaft Störche und Geier. Zusätzlich zu vielfältiger Natur bietet die Extremadura auch noch unzählige kulturelle Schätze. Man findet Spuren aus der Steinzeit, von den Römern, den Westgoten und den Mauren sowie von christlichen Einflüssen. Die kleinen Dörfer und Städte der Extremadura zählen zu den schönsten Spaniens. Die Sommer sind unbarmherzig heiß, die Winter knackig kalt. Und der Massentourismus ist weit entfernt. In brillanten Filmaufnahmen zeigen die beiden Referenten ein ursprüngliches Spanien aus ihrer ganz persönlichen Sicht von zwei Naturbeobachtern. Spannend, unterhaltsam und authentisch.
Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung bis drei Tage vor dem Termin ist erforderlich. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der VHS Langenhagen statt und ist kostenlos. Über eine Spende für den Naturschutz würden wir uns freuen. Termin: Freitag, 7. Februar, von 18.30 bis 20 Uhr; Veranstaltungsort: Bildungszentrum im Eichenpark an der Stadtparkallee 31.