"Die Wertschätzung ist einfach höher"

Im 120 Quadratmeter großen Modulbau, der zunächst einmal zwei Jahre stehen bleiben soll: Schulleiterin Mascha Brandt (von links), Fachbereichsleiter Manuel Elias, Stadtbaurat Carsten Hettwer und die zuständige Architektin Juliana Schäfer. (Foto: O. Krebs)

IGS Süd: Freizeitbereich zieht in einen Interims-Modulbau um

Langenhagen (ok). Es hängt irgendwie zusammen - die Corona-Pandemie und der Neubau an der IGS Süd. Zumindest, was den Interims-Modulbau für die älteren Schüler der Jahrgänge neun und zehn angeht. Denn der Freizeitbereich wird aus dem bisherigen Gebäude Haus 3, das nebenan liegt, ausgelagert, und somit wird mehr Platz für die Mensa geschaffen. Ein Muss in Corona-Zeiten und mit dem damit verbundenen Hygienekonzept. Schulleiterin Mascha Brandt: "Eine einheitliche Mittagspause für den fünften bis zehnten Jahrgang in der siebten Stunde, so wie es unser pädagogisches Konzept vorsieht, kann durch den gewonnen Platz realisiert werden." Nach den Osterferien sollen die Kinder mitentscheiden, was in dem Freizeit-Container passieren sollen. Legen die Kids mehr Wert auf Chillen oder auf sportliche Aktivitäten oder auf beides. Manuel Elias, Leiter des Bereiches Sport und Ganztag: "Wenn die Schüler mitentscheiden, identifizieren sie sich auch mehr mit dem Inventar. Die Wertschätzung ist einfach höher." Die Schülervertretung hat über die Plattform IServ bereits eine Umfrage gestartet. Die Module sind für zwei Jahre angemietet worden; die Kosten für die Stadt Langenhagen belaufen sich auf etwa 58.000 Euro. Eine sehr kleine Summe im Vergleich zu den 90 Millionen Euro, die investiert werden, um die IGS Süd in den nächsten Jahren zur Zukunftsschule zu machen. Eine Schule, die sich nach den Ausführungen Mascha Brandts auch "für den Stadtteil öffnen will". So soll die Bibliothek mit dem Selbstlernzentrum beispielsweise in das markante "Schiff" an der Angerstraße integriert werden.