Die zweite Streuobstwiese kommt

Godshorns Ortsbürgeremeisterin Ute Biehlmann-Sprung: Die Streuobstwiesen sind ihr Herzensprojekt. (Foto: O. Krebs)
 
So soll es auf der neuen Streuobstwiese aussehen.

Godshorn: Ein Erfolgsprojekt findet Fortsetzung

Godshorn. Nachdem das erste Projekt „eine Streuobstwiese für Godshorn“ fast abgeschlossen ist, wurde wegen der unerwartet großen Resonanz in derjüngsten Ortsratssitzung der Antrag der CDU zur Errichtung einer weiteren Streuobstwiese in Godshorn einstimmig beschlossen. Ortsbürgermeisterin und Initiatorin Ute Biehlmann-Sprung hofft wieder auf viele ehrenamtliche Unterstützer, der städtische Etat soll möglichst nur geringfügig belastet werden.
Ihr Herzensprojekt wird nun, auch nach Absprache mit der Fachabteilung im Rathaus unterstützt und fortgesetzt. Die neue Streuobstwiese befindet sich direkt neben der ersten. Wiese, nur getrennt durch einen Naturpfad, Am Moore 30 und ist 6.000 Quadratmeter groß und hat die gleiche ökologische Wertigkeit.
34 Obstbaumpflanzstellen sind dort möglich. Vorgegeben sind wie schon bei der ersten Wiese, dass nur alte Obstbaumsorten gepflanzt werden sollten, davon mindestens. 50 Prozent Apfelsorten. Schon jetzt liegen der Ortsbürgermeisterin 16 Reservierungen für einen Obstbaum vor. Sie bittet um Verständnis, dass Anfragen von BürgerInnen und Bürgern , die bereits auf der ersten. Wiese einen Baum gepflanzt haben, vorerst nicht für eine weitere Baumpatenschaft vorgemerkt werden können.
Bereits jetzt hat die Initiatorin auf ihren Besichtigungstouren anderer Streuobstwiesen im Umland, schöne Ideen für die neue Streuobstwiese.
Die Freiwillige Feuerwehr Godshorn, der Godshorner Imker Ralf Damerow, der Bauherr für Wildvogelansitze, Nistkästen und Fledermauskästen und zahlreiche weitere engagierte BürgerInnen und Bürger haben bereits jetzt schon ihre tatkräftige Unterstützung zugesagt.
Damit auch auf der neuen Streuobstwiese die Obstbäume gut anwachsen und gedeihen, hat sich Andreas Dewald von der Firma Blattwerk bereit erklärt auch dieses Mal die Anschaffung der Obstbäume und die fachliche Baumpflanzung zu begleiten. In der Hoffnung, dass es dieses Mal im April möglich ist die Anpflanzungen im Beisein der Baumpaten vor zu nehmen,Corona hatte es im letzten Jahr leider nicht möglich gemacht, freut sich die Projektleiterin Biehlmann-Sprung auf eine erneute rege Beteiligung.
Vorsorglich weist sie daraufhin, dass es sich um eine Streuobstwiese für alle BürgerInnen und Bürger Godshorns handelt. Jedoch entscheidet der Baumpate, was mit dem Obst an seinem Baum passiert. „Wie enttäuschend wäre ein geplantes Erntefest, wenn die Früchte bereits zuvor abgeerntet wurden- natürlich spricht nichts dagegen, dass Kinder sich einen Apfel oder eine Birne pflücken."
Die Kosten für einen Obstbaum betragen inklusive aller Nebenkosten (Anschaffung des Baumes, Baumpfähle, Stammkorb und so weiter) 150 Euro. Baumrückschnitte für die ersten Jahre sind enthalten. Für die erste Streuobstwiese haben sich nur wenige Paten für Sträucher, die natürlich viel preisgünstiger sind, gefunden. Biehlmann-Sprung hegt die Hoffnung, dass sich dieses Mal mehr Patenschaften für Beerensträucher finden.
Wer Interesse an einer Obstbaum- oder Strauchpatenschaft hat, melde sich bitte zeitnah bei der Ortsbürgermeisterin unter (0173) 2 48 82 26 oder unter (0511) 7 85 13 19.
Ein besonderer Hinweis und damit verbundener Wunsch aller Baumpaten und des Ortsrates. Die Streuobstwiesen sind keine Hundewiesen. In der jüngsten Zeit wurde immer häufiger beobachtet, dass Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern die Streuobstwiese dazu missbrauchen.