Digitale Kompetenz fördern

Holtmann-Geschäftsführer Claus Holtmann (rechts) überreichte Schulleiter Matthias Brautlecht 800 Google Cardboard VR-Brillen für das Gymnasium Langenhagen. (Foto: Holtmann)

Holtmann-Gruppe spendet VR-Brillen an Gymnasium

Langenhagen. Der Messebauspezialist "Holtmann Messe + Event" spendete dem Fachbereich Informatik im Gymnasium 800 Google Cardboard Virtual Reality-Brillen. Mit der Spende möchte Firmenchef Claus Holtmann den Informatikunterricht und die digitalen Kompetenzen der Schüler fördern. „Mit dieser Spende möchten wir dabei helfen, die digitalen Kompetenzen junger Menschen zu fördern und ihnen einen leichteren Zugang zur digitalen Realität ermöglichen“, erklärt Claus Holtmann. „Als Unternehmen mit Hauptsitz in Langenhagen sind wir hier in der Region eng verwurzelt. Es ist uns daher ein Bedürfnis, lokale Bildungseinrichtungen wie das Gymnasium zu unterstützen.“
Die VR-Brillen von Google sind dabei mehr als ein lustiger Zeitvertreib: Mithilfe eines Smartphones ermöglichen die Konstruktionen aus Karton das Eintauchen in virtuelle Welten und dreidimensionale Animationen. Im Informatikunterricht des Gymnasiums werden die Cardboards unter anderem für die Unterrichtseinheit "Dreidimensionale Wahrnehmung" zum Einsatz kommen. „Die Schüler lernen im Unterricht, eigene VR-Szenen zu erstellen und im nächsten Schritt entsprechende Anwendungen zu programmieren, die wir nun dank der VR-Brillen auch selbst erleben können“, erklärt Informatiklehrer Thorsten Behrens. Schulleiter Matthias Brautlecht fügt hinzu: „Getreu unsers Schulmottos ‚Wir bilden Zukunft‘ wollen wir unsere Schüler dazu befähigen, mit den grundlegenden Methoden und Werkzeugen der Informatik umzugehen. Dank der Spende von Holtmann wird aus der Theorie konkrete Praxis.“ Normalerweise nutzt Holtmann virtuelle Realität und 3D-Animationen, um neue Impulse im Messe- und Ausstellungsbau zu setzen. So können Unternehmen ihren geplanten Messestand oder Pavillon dank des Holtmann-Holodecks bereits vor der eigentlichen Realisierung begehen und Änderungen direkt am dreidimensionalen Modell vornehmen. Auch am Messestand selbst setzt Holtmann auf moderne Technik: Über 3D-Brillen wie die Google Cardboards lassen sich Räume oder Exponate, die den Rahmen einer Ausstellung sprengen würden, präsentieren. So können Messebesucher riesige Maschinenanlagen bestaunen oder durch Stadtviertel spazieren. Seine innovative Technologie setzt Holtmann auch für moderne Museumsinszenierungen ein: Dank einer detailreichen Rekonstruktion auf Basis einer 3D-Simulation durch die Holtmann-Marke Expomondo erstrahlt beispielsweise das einst durch die Nazis zerstörte „Kabinett der Abstrakten“ im Sprengel Museum Hannover heute wieder im alten Glanz.