Direkt vom Apfel zum leckeren naturtrüben Saft

Lieben beide das gesunde Kernobst: Dagmar Seeßelberg (links) und Stammkundin Regine Tantau aus Vinnhorst. (Foto: O. Krebs)

Die mobile Saftpresse steht immer mittwochs auf Baumgartes Hof

Kaltenweide (ok). Die Leidenschaft für den Apfel ist schon in ihrer Kindheit entbrannt. Jetzt hat die Kaltenweiderin Dagmar Seeßelberg diese Liebe zu dem fruchtigen Kernobst zu ihrem Beruf gemacht, ist seit etwa fünf Jahren mit ihrer mobilen Saftmacherei in der Region Hannover unterwegs. Und das Angebot wird sehr gut angenommen, die Kunden bringen die Äpfel selbst mit. In der Saison, die im September beginnt, und etwa bis zum Beginn des Frostes andauert, kommt schon mal eine Tonne Obst am Tag zusammen. Dagmar Seeßelberg: „30 Kilogramm muss jeder Kunde aber mindestens mitbringen.“ Die Reinigung der Saftpresse am Ende des Tages ist sehr aufwändig. Zwei bis drei Stunden dauere es schon, bis die Apfelstücke und die Fruchtsäure entfernt seien. Doch wie kommt der leckere Saft eigentlich aus dem ganzen Apfel? Über den Annahmetrichter kommt das Obst aufs Förderband. Dann werden die Äpfel in ein Wasserbecken transportiert und gelangen über eine Förderschnecke in den Mahlraum, die so genannte Rätzmühle. In der Bandpresse werden sie entsaftet, dann durch sanftes Erhitzen pasteurisiert und in einem Vakuumbeutel abgefüllt. Im Mehrweg-Pappkarton kann der Kunde den naturtrüben Apfelsaft dann mit nach Hause nehmen. Dagmar Seeßelberg, die auch Schulklassen gern ihre mobile Saftmacherei näher bringt und die Regionalität der Produkte verdeutlicht. Mehr Infos unter www.mobile-saftmacherei.de. Über die Website läuft auch die Anmeldung und Online-Terminvergabe. Immer mittwochs von 10 bis 16 Uhr steht die mobile Saftmacherei jetzt in den nächsten Wochen bei Cord Baumgarte auf dem Hof an der Kananoher Straße.