Diskussion ohne konkretes Ziel?

In welche Richtung geht es schulpolitisch an der Brinker Schule?Foto: O. Krebs

Debatte über Schulstandort Brinker Schule entbrannt

Langenhagen (ok). Die Schulgebäude in der Angerstraße stehen nicht zur Disposition; die schulpolitische Landschaft bleibt allerdings nach wie vor ungewiss. Das ist die Quintessenz einer Diskussion, die am Montag im Rat der Stadt Langenhagen entbrannt ist. Eckart Jakob warf der Mehrheitsfraktion von SPD und Grünen eine "Salamitaktik" vor, regte sich darüber auf, dass die Stadtpolitik verantwortungslos sei und die Eltern verunsichert würden. Bernd Speich dagegen stimmte der Drucksache zu; die Sanierung des Haupthauses aus dem Jahre 1958 und der Sporthalle aus dem Jahre 1978 sei dringend erforderlich, außerdem stünden der Haupt- und Realschulzweig überhaupt nicht zur Disposition, das Thema Grundschule werde noch intensiv diskutiert. Es handle sich lediglich um Gedankenspiele der Verwaltung, konkrete Ratsbeschlüsse habe es noch nicht gegeben, Fakten seien noch nicht geschaffen worden. CDU-Fraktionschef Mirko Heuer sieht in dem ganzen Procedere eine "Diskussion ohne konkretes Ziel", daher werde seine Fraktion die Drucksache ablehnen. Und auch Eckart Jakob ist der Auffassung, dass konkrete Fragen, die aufgeworfen werden, angesprochen werden müssten, auch wenn sie Unruhe auslösten. Bürgermeister Friedhelm Fischer abschließend: "Der Standort Brinker Schule steht nicht zur Disposition; ein Gesamtkonzept muss her, und wir müssen weiter konsequent sanieren."