Doppelgerätehaus auf der Dreieckswiese

An der Grenze zwischen Kaltenweide und Krähenwinkel: Hier soll die neue gemeinsame Feuerwache entstehen. (Foto: O. Krebs)

Krähenwinkler Feuerwehrleute stimmen für neuen Standort

Krähenwinkel: Klares Votum: Die 46 stimmberechtigten Mitglieder der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel sprechen sich mit großer Mehrheit für einen Umzug ihrer Feuerwache auf die so genannte Dreiecksfläche am Nordende der Walsroder Straße aus. Dies ist das Ergebnis einer feuerwehrinternen Abfrage.
„Alle 46 stimmberechtigten Mitglieder haben sich beteiligt. Von ihnen stimmten 45 für den Standortwechsel“, berichtet Krähenwinkels Ortsbrandmeister Kai Jüttner. Er hatte gemeinsam mit dem Ortskommando die stimmberechtigten Krähenwinkler Feuerwehrleute an die Urne gebeten, um eine tragfähige Entscheidung zu der zukunftsweisenden Standortfrage zu erzielen. Sie hatten nach ihrer Mitgliederversammlung am Mittwoch, 28. November, eine Woche lang Zeit, das Für und Wider des neuen Standortes und damit einhergehend einem Doppelhaus mit der Ortfeuerwehr Kaltenweide abzuwägen. Die Stimmen mussten bis zum 5. Dezember abgegeben werden.
„Ich freue mich über das klare Ergebnis“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Es bietet uns die Möglichkeit, für den Bau eines Doppelhauses für die zwei Ortsfeuerwehren die erforderlichen, vorbereitenden Schritte einzuleiten. Das Ergebnis bestätigt zudem, wie wichtig offene Gespräche sind, um eventuelle Missverständnisse auszuräumen.“
Bürgermeister Heuer war zusammen mit Stadtbrandmeister Arne Boy und Boris Ehrhardt, Leiter des städtischen Ordnungsamts, bei der Mitgliederversammlung der Krähenwinkler Ortsfeuerwehr Ende November zu Gast. Dort stellten sie unter anderem ein bereits erarbeitetes Raumkonzept vor, welches ebenso eine Halle für die DLRG Krähenwinkel beinhaltet. Für die Feuerwehrleute war dies ein wichtiger Punkt: Die langjährige gute Zusammenarbeit im Bereich der Wasserrettung bleibt auch nach dem Standortwechsel erhalten. „Mit ihren Erläuterungen gaben sie den Mitgliedern ein gutes Grundgerüst, wie eine neue Feuerwache auf der Dreiecksfläche aussehen könnte“, sagt Jüttner und ergänzt: „Das jetzige Votum für den neuen Standort fiel auf Basis dieser Vorstellung, auch wenn uns klar ist, dass weder Bürgermeister Heuer noch Stadtbrandmeister Boy die dafür erforderlichen Mittel alleinzur Verfügung stellen können. Investitionen in dieser Höhe muss der Rat der Stadt Langenhagen beschließen.“
Zwischenzeitlich konnte noch ein weiteres wichtiges Detail geklärt werden: Ein Gebäude entsprechend dem erarbeiteten Raumkonzept passt auf die Dreiecksfläche.