Drei Filme – drei Kulturen – ein Ziel

Kultusminister Grant-Hendrik Tonne ging auf den interkulturellen Austausch der jungen Menschen ein. (Foto: F. Terhorst/Filmfestval Braunschweig)

Startschuss: Französisch-Kursus Jahrgang elf nimmt an Kinema-Projekt teil

Langenhagen. Der Französischkursus des Jahrgangs elf an der IGS Langenhagen durfte erstmals am Filmprojekt Kinema teilnehmen. Kinema ist ein Schulkinoprojekt, bei dem Schüler aus Frankreich, Polen und Deutschland zu Filmen aus den drei Ländern in Partnergruppen Projektarbeit machen.
Jetzt fand der Filmtag im Kino des Künstlerhauses in Hannover mit den teilnehmenden niedersächsischen Schulgruppen und prominenten Gästen statt. Die Veranstaltung wurde eröffnet vom Niedersächsischen Kultusminister Grant- Hendrik Tonne, der betonte, welch großen Wert dieses Projekt für den interkultureller Austausch von jungen Leuten habe.
Die Jugendlichen sahen zuerst den französischen Film „Max & Lenny“, der sich um das Leben in den Banlieues Marseilles dreht. Danachführten sie ein spannendes Telefonat mit dem Regisseur Fred Nicolas führen und klärten Fragen die während des Films entstanden waren. Der deutsche Film „Phönix“ über die Rückkehr einer Holocaust-Überlebenden wurde durch eine Diskussion mit der verantwortlichen Location-Scout, die für die Auswahl der Drehorte verantwortlich war, ergänzt.
In den nächsten Wochen wird m Französischunterricht intensiv zu Film und Inhalten, auch in Kontakt mit der Partnergruppe gearbeitet. Das Kinema-Projekt bietet die Chance, durch diesen Austausch neue Sichtweisen zum Thema Film und Lernen in anderen Ländern kennen zu lernen. Dabei entsteht ein Austausch, von dem nur beide Seiten profitieren können!.
Das ultimative Finale wird Anfang April stattfinden: Vier Schüler aus jeder Lerngruppe werden sich in Osnabrück treffen und dort unsere Ideen gemeinsam in Workshops vertiefen. Mehr Informationen unter: http://www.kinema.fr/de.