Druck auf Deutsche Bahn wächst

Bürgerverein, CDU und BBL schalten sich ein

Kaltenweide (ok). Das tragische Zugunglück vom vergangenen Sonnabend am Kaltenweider S-Bahnhof, als ein 15-Jähriger beim Überqueren der Gleise ums Leben kam, hat unter anderem auch den Bürgerverein Kaltenweide sowie die politischen Gruppierungen CDU und BBL auf den Plan gerufen. In einem offenen Brief an Bahnchef Rüdiger Grube fordert der Bürgerverein Prävention in Form stabiler Absperrungen sowie einer Geschwindigkeitsreduzierung bei den Zügen, die teilweise mit 120 Stundenkilometern durchrauschen sollen. CDU und BBL nehmen in ihrem Antrag auch die Stadt in die Pflicht, aber Bürgermeister Friedhelm Fischer hat ja bereits signalisiert, den Zaun bauen zu wollen, wenn ihn die Bahn lässt. Nach Auffassung von CDU und BBL soll in diesem Zuge gleich der Zaun in Höhe des IKEP verlängert und die Lücken im Zaun Richtung Norden geschlossen werden.