Ein Gefühl der Sicherheit

Der Staatssekretär im Niedersächsischen Justizministerium, Stefan von der Beck (Zweiter von rechts) mit den glücklichen Preisträgern von der KSG:: Kundenbetreuerin Susanne Stöldt (von links) Geschäftsführer Karl-Heinz Range und Bereichsleiter Siegfried Volker. (Foto: D. Lange)

KSG Hannover erhält Niedersächsisches Qualitätssiegel für sicheres Wohnen

Langenhagen (dl). Sicherheit ist ein vorrangiges, menschliches Grundbedürfnis. In der Wohnung, im Quartier, in der Stadt. Dabei ist Sicherheit kein neues Thema, es müsse allerdings neu gedacht werden, so die Geschäftsführerin des Landespräventionsrats Niedersachsen. Die Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen, zu deren Mitgliedern unter anderem das niedersächsische Justizminsterium, das Landeskriminalamt (LKA) und der niedersächsische Landespräventionsrat gehören, hat es sich daher zum Ziel gesetzt, Wohnobjekte in Städten und Gemeinden, die eine hohe Lebensqualität aufweisen und aktiv an einem positiven sozialen Umfeld arbeiten, mit dem Qualitätssiegel für sicheres Wohnen auszuzeichnen..Anlässlich der Jahrestagung der „Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen (SiPa)" im Rathaus der Stadt Langenhagen verlieh der Staatssekretär im Niedersächsischen Justizministerium, Stefan von der Beck ,das 50. Niedersächsische Qualitätssiegel für sicheres Wohnen mit dem Prädikat „ausgezeichnete Qualität“ an die KSG Hannover und würdigte damit die Arbeit der Kreissiedlungsgesellschaft als ein sozial orientiertes Wohnungsbauunternehmen für die Sanierung der neuen Mitte von Wiesenau. Nicht zuletzt die aktive Arbeit des Quartierstreffs in Wiesenau als eine lebendige Plattform der Begegnung für die Bewohner im Verbund mit dem Verein win  – Wohnen in Nachbarschaften bei der KSG Hannover, habe dazu beigetragen, im Bereich Freiligrathstraße, August-Bebel-Straße und Liebigstraße im Sinne des Qualitätssiegels ein positives soziales Umfeld mit einer hohen Lebensqualität zu schaffen. Stadtbaurat Carsten Hettwer ist deshalb davon überzeugt, „dass der gesamte Stadtteil Wiesenau von diesem Engagement profitiert. Ich glaube, dass es immer wichtiger wird, den Menschen ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Sicherheit und Baukultur sind deshalb kein Gegensatz. Umso mehr freut es mich deshalb, dass heute ein Projekt in Langenhagen von unserer Gesellschaft KSG prämiert wurde“. Es hat sich in der Tat viel verändert in Wiesenau. Bis noch vor wenigen Jahren galt das Viertel als ein in die Jahre gekommenes, schmuddeliges Anhängsel von Langenhagen von eher zweifelhaftem Ruf. Für die Vergabe des Niedersächsischen Qualitätssiegels werden neben technischen, objektiven Sicherheitsvorkehrungen auch städtebauliche Aspekte in Form intelligenter, architektonischer Lösungen einbezogen, die die subjektive Sicherheitslage betreffen. Dazu gehört eine klare, strukturierte Gestaltung, die eindeutige Orientierung bietet und damit eine Vermeidung dunkler, unübersichtlicher Bereiche. Die Förderung funktionierender Nachbarschaften und Eigenverantwortung der Mieter für ihr Wohnumfeld, die Gestaltung und Sauberkeit von Innen- und Außenanlagen sowie die Einbindung und Erreichbarkeit von Versorgungseinrichtungen und Nahverkehrsmitteln sind weitere Kriterien für die Vergabe des Qualitätssiegels. „Der Quartierstreff als auch der Nachbarschaftsverein win zeigen, dass sich die Menschen für ihre Nachbarn einbringen. Wenn ich meinen Nachbarn kenne, muss ich auch keine Angst vor ihm haben“, sagte der KSG-Geschäftsführer Karl-Heinz Range zu der Auszeichnung.
„Ich bin deshalb sehr froh, dass unsere Arbeit eine solche Wahrnehmung erfährt“.