Ein Hort im alten NP-Markt?

Der ehemalige Kaltenweider NP-Markt soll nach Vorstellung der SPD für Hortbetreuung genutzt werden. (Foto: O. Krebs)

SPD-Ortsratsfraktion bringt Standort an der Kananoher Straße ins Spiel

Kaltenweide (ok). Der ehemalige NP-Markt an der Kananoher Straße steht schon seit mehr als vier Jahren leer. Zwischenzeitlich waren dort Geflüchtete untergebracht; heiß gehandelt wurde das Grundstück auch als neuer Feuerwehrstandort. Mit einer gemeinsamen Feuerwehrwache für Kaltenweide und Krähenwinkel ist diese Idee aber vojm Tisch. Jetzt hat die SPD-Ortsratsfraktion in einem Antrag eine neue Nachnutzung ins Spiel gebracht. Der Beschlussvorschlag lautet "Die Verwaltung wird aufgefordert, die Fläche des ehemaligen NP-Marktes baurechtlich und  planerisch so umzugestalten, dass dort ab Mitte 2020 vorübergehend eine Hortbetreuung stattfinden kann." Hintergrund dieser Forderung ist die Bevölkerungsprognose, die Kaltenweide bis 2032 ein "nicht unerhebliches" Bevölkerungswachstum prognostiziert. Hieraus könne abgeleitet werden, dass es schon in den nächsten Jahren einen größeren Bedarf an Krippen-, Kita- und Hortplätzen geben wird, der für längere Zeit auf einem hohen Niveau bleibt. Die Fläche hinter der Feuerwehr in Kaltenweide, auf der sich Modulbauten für zwei Hortgruppen befinden, ist nur bis Mitte 2020 gepachtet. Ob der Pachtvertrag verlängert werde, stehe noch nicht fest. Fraglich sei auch, ob die Schule bei wachsender Bevölkerung auf Räume für den Hort verzichten kann. Und. Auch Kitaplätze seien gefragt, deshalb könnten Kita- kaum in Hortgruppen umgewandelt werden. Ein erforderlicher Umbau der Schule für Nachmittagsbetreuung sei frühestens in fünf Jahren nach dem Umzug der Feuerwehr zu realisieren.
Das Gelände des früheren NP-Marktes sei auch deshalb eine gute Alternative, weil es in der Nähe der Grundschule liege und für die Schulkinder problemlos zu erreichen sei. Die SPD schlägt vor, dass vorhandene Gebäude umzubauen oder aber abzureißen und Modulbauten aufzustellen.