Ein Kümmerling half aufs Fahrrad

Lustig ging's auf und mit den Spaßrädern zu.

Volksradfahren: 275 trotzten dem Regen

Langenhagen. Dem Wetter war das Jubiläums-Volksradfahren wohl egal, es meinte es nicht gut mit den Radlern. Und so blieben auch viele, die sich auf die 25-Kilometer-Runde begeben wollten, zu Hause. Trotzdem kamen 275 Kinder und Erwachsene zu den einzelnen Startstellen. Die genauen Zahlen: Langenhagen RKS 139, Godshorn 35, Schulenburg 8, Engelbostel 21, Kaltenweide 44 und Krähenwinkel 28 Personen.
Trotz der mageren Teilnehmerzahl war die Stimmung bestens – sowohl bei den zahlreichen Helfern in den einzelnen Ortsteilen als auch bei den Teilnehmern. Und wo die Laune Einzelner dem Wetter entsprach, wurde nachgebessert, schließlich wurden überall Bratwürste und Getränke angeboten. In Engelbostel half sogar ein Kümmerling den ersten drei Startern aufs Fahrrad. Eine Abwechslung vom üblichen Routineprogramm bot der RC Blau-Gelb als Organisator auf dem Hof der Robert-Koch-Realschule. Dort standen Kinder-Spaßräder der Radfahrgalerie bereit – ein Liegedreirad, das mit den Füßen auch gelenkt wurde, ein Hoppelrad, ein Stehrad, ein Fahrrad mit einem Autolenker, ein kleines Hochrad und ein nur 45 Zentimeter langes Mini-Mini-Fahrrad. Darauf zu fahren, erwies sich als sehr schwierig, aber nicht für Henrik Buschhorn aus Kaltenweide, der auf Anhieb mit dem Mini zurecht kam. Er hatte so viel Spaß, dass er die Volksrad-Runde gar nicht zu Ende fahren wollte. Ähnlich erging es seinem Bruder Tim und den Freunden Paul und Jonas, die die anderen Fahrräder erprobten.
Älteste Teilnehmerin war die 90-jährige Erna Murtfeld, die mutig mit ihrem langen Regenumhang dem Wetter trotzte. Die oder der jüngste Teilnehmer wird noch ermittelt und die Gewinner der Preise noch ausgelost und informiert.
Das Fazit von Sportrings-Präsidentin Michaele Henjes und dem Vorsitzenden Walter Euhus vom RC Blau-Gelb zum Jubiläums-Volksradfahren: „Kann man nichts machen, wenn das Wetter nicht mit spielt. Aber 2012 wird es sicher wieder schön sein und wir wissen, dass sich viele Langenhagenerinnen und Langenhagenerinnen dann wieder aufs Volksradfahren freuen werden.“