Ein Leben für das Ehrenamt

Claudia Bergmann, Vorsitzende der SPD-Abteilung Kaltenweide, gratuliert Herbert Könneke zu fünf Jahrzehnten Sozialdemokratie.

Herbert Könneke für 50 Jahre SPD-Zugehörigkeit geehrt

Kaltenweide. Bei der Jahreshauptversammlung der SPD-Abteilung Kaltenweide wurde Herbert Könneke für seine 50-jährige Parteizugehörigkeit vom Co-Vorsitzenden des Ortsvereins und Landtagskandidaten der SPD, Tim Wook, geehrt.
Herbert Könneke, damals 38 Jahre alt, trat 1972 der SPD in einer Zeit bei, als in Deutschland von Willy Brandt richtungsweisende Entscheidungen in der Ostpolitik der Bundesrepublik getroffen wurden und Rainer Barzel mit einem Misstrauensvotum gegen ihn scheiterte.
Herbert Könneke ist seit einem halben Jahrhundert mit Leib und Seele Sozialdemokrat und hat sich immer für die Belange anderer Menschen eingesetzt. Beides ist für ihn unzertrennlich miteinander verbunden.
Beruflich hat er seine Karriere im Weserbergland als Lehrer begonnen, wo er auch seine Ehefrau Sigrid, ebenfalls Lehrerin, kennenlernte, mit der er fünf Söhne großgezogen hat. Mittlerweile bereichern auch viele Enkelkinder die Familie.
Er war Schulleiter, Ausbildungsleiter und Schulrat, engagierte sich in der Gewerkschaft GEW, im Niedersächsischen Grundschulverband und in zahllosen weiteren Gremien.
Neben seinem beruflichen Engagement war er auch Chorleiter, hatte eine Funktion im Turnerbund und war Jahrzehnte lang im Vorstand der Matthias-Claudius-Gemeinde in Langenhagen vertreten.
Prägend waren jedoch mehr als 30 Jahre in der Kommunalpolitik in Langenhagen. Von 1992 bis 2004 gehörte Herbert Könneke als Parteimitglied der SPD dem Rat der Stadt an und war viele Jahre Ortsbürgermeister in Kaltenweide. In dieser Funktion wirkte er maßgeblich an der Errichtung und Gestaltung des Weiherfeldes mit.
Parallel war er auch noch 10 Jahre lang Ortsbeauftragter des Nordhannoverschen Ortsverbandes der Johanniter, Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Langenhagen und hat die Lernhilfe für Kinder mit Migrationshintergrund in Kaltenweide ins Leben gerufen.
Für sein beispielloses Engagement und seinen Einsatz für das Allgemeinwohl in Langenhagen wurde Herbert Könneke 2013 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet.
An seiner Seite ist stets seine Frau Sigrid, die sich zusammen mit ihrem Mann Herbert in den unterschiedlichsten Bereichen eingebracht hat und dies auch immer noch tut.
Beide sind unzertrennlich und miteinander fest verschweißt. Sie sind Vorbilder für ehrenamtliches Engagement und haben in den zurückliegenden Jahrzehnten Unglaubliches für die Menschen in Langenhagen geleistet.