Ein ökologisch wertvolles Gewerbegebiet

Gaben gemeinsam die Erdinger Straße frei: Joachim Niemeyer von der Stadtentwässerung, Wirtschaftsförderung Jens Monsen, Bürgermeister Mirko Heuer und Anette Mecke, Abteilungsleiterin in Sachen Straßen und Verkehr. (Foto: O. Krebs)

22,7 Hektar neue Flächen entstehen an der "Erdinger Straße"

Langenhagen (ok). Ohne Frage – Langenhagen ist mit seinen vielen Verkehrsanbindungen und der zentralen Lage ein attraktiver Standort für viele Gewerbeunternehmen Auf sechs Prozent des Stadtgebietes  – 437 Hektar – sind laut städtischer Wirtschaftsförderung etwa 4.600 Unternehmen angesiedelt, bei denen rund 32.500 Frauen und Männer in Lohn und Brot stehen. Weitere Gewerbeflächen ,mit einer Gesamtfläche von 22,7 Hektar sind jetzt an der Grenze zwischen Godshorn und Schulenburg in der Nähe des "Airport Business Parks" entstanden. Die 450 Meter lange Erschließungsstraße trägt den Namen "Erdinger Straße" und ist jetzt freigegeben worden. Ursprünglich sollte dieser Abschnitt den Namen "Bremer Straße" tragen. Ein Name, der nach Ansicht des Ortsrates Schulenburg nicht in die süddeutsche Landschaft passe.Und in der Tat: In unmittelbarer Nähe befinden sich Münchner Straße, Bayernstraße, Frankenring, und Nürnberger Straße. "An der Erdinger Straße werden sich zum Beispiel noch die Firmen Continental und Hempelmann, der umzieht, ansiedeln", sagt Wirtschaftsförderer Jens Monsen. Die freiwerdende Hempemann-Fläche an der Bayernstraße übernehme dann Expert. Doch zurück zur Erdinger Straße mit seinen Gewerbeflächen. "Planung und Umsetzung waren ein Zusammenspiel vieler städtischer Bereiche", so Bürgermeister Mirko Heuer. So habe die Planungsabteilung den rechtsverbindlichen Bebauungsplan auf den Weg gebracht, die Wirtschaftsförderung die Grundstücksverhandlungen zum Erwerb der Flächen geführt. Die Abteilung "Verkehr und Straßen" sowie der städtische Eigenbetrieb "Stadtentwässerung Langenhagen" hätten die erforderlichen Änderungen vor Ort durchgesetzt. Ein neues Bett für den so genannten Streielsgraben wurde geschaffen. Der ökologische Wert des jetzt mäandrierender Gewässers ist unter anderem mit Pflanzen und Steinen im Flussbett aufgewertet worden. Eine neue Brücke, Straße und Gehweg sind in etwa einem Jahr gebaut worden. Die Stadt Langenhagen hat für die Erweiterung des Gewerbegebietes mehr als 2,2 Milionen Euro und damit weniger als erwartet in die Hand genommen. Jens Monsen: "80 Prozent der Gewerbeflächen sind bereits vermarktet."