Ein Platz zum Bolzen und Chillen

Freuen sich für die Kinder und Jugendlichen (von links): EL-Geschäftsführer Jens Monsen, Stadtbaurat Carsten Hettwer, Stadtsprecher Roman Sickau, Planerinnen Anette Mecke und Ursula Schneider und Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr.Foto: O. Krebs

Interkultureller Erlebnispark jetzt offiziell freigegeben

Kaltenweide (ok). Auf den Platz wäre sicher so manch etabliertes Fußballteam neidisch: 40 mal 20 Meter und eine Spielfläche aus feinstem Kunstrasen. Und ein Teil der Interkulturellen Erlebnisparkes im Weiherfeld, der jetzt offiziell freigegeben worden ist und mit einem Fest am Sonnabend, 24. September, ab 15 Uhr eingeweiht werden soll. Dann können die kleinen und großen Besucherinnnen und Besucher auch den Rest des Parkes in Beschlag nehmen, zum Beispiel den Streetsoccerplatz aus Asphalt für Fußball, Handball und Streetball, Roll- und Inlinehockey; die Spielwiese, aber auch das Beachvolleyballfeld und die Skaterbahn. Die Stadt Langenhagen hat sich nicht lumpen lassen, um ein attraktives Freizeitangebot im Norden Langenhagens auf den Weg zu bringen; die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 500.000 Euro; seit 2008 läuft das Projekt, viele Kinder und Jugendliche haben sich an der Planung beteiligt. Die Jugendtreff-Hütte wurde in diesem Zuge von der Zellerie in den Interkulturellen Erlebnispark verlegt; eine Grillstelle errichtet, zum Chillen eine Hängematte aufgehängt. Kleines Manko: Für eine Toilettenanlage war kein Geld mehr da. Gesucht werden jetzt noch Sponsoren für eine Bande rund um das Kunstrasenspielfeld. Wer Interesse hat, melde sich bitte bei Verwaltungsmitarbeiterin Anette Mecke unter der Telefonnummer (0511) 7307-9420. Die Verantwortlichen hoffen auf die soziale Kontrolle der Kinder und Jugendlichen untereinander, wollen allerdings zumindest in der Anfangsphase verstärkt selbst aufpassen, auch in Zusammenarbeit mit der Polizei. Das Schöne: Der Interkulturelle Erlebnispark ist den ganzen Tag lang nutzbar; abends kann sogar unter Flutlicht in der "Weiherfeld-Arena" gespielt werden. Die Ferien stehen vor der Tür, und die nächsten Wochen werden zeigen, wie der Interkulturelle Erlebnispark angenommen wird. Bis jetzt sei es aber schon ganz gut angelaufen. Was noch fehlt, ist ein Verein, der die Trägerschaft übernimmt. Nach den Sommerferien solle es ein Treffen geben, kündigte Kaltenweides Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr an, der Termin werde noch bekannt gegeben.