Ein Schulprojekt für Stammzellenspender

Im Austausch für die gute Sache: Charleen Rieck (links) und Birte Kiesé.

IGS-Schülerinnen organisierten Aktion zusammen mit DKMS

Langenhagen (ok). Eine Stammzellenspende als Schulprojekt: Sieben Schülerinnen an der IGS Langenhagen hatten jetzt diese Idee. Bei der Aktion in der Schule hatten sich kürzlich 110 Schüler bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren lassen. Die Mädchen haben so unmittelbar erfahren, was es heißen kann, Menschenleben zu retten. Im Seminarfach müssen die Schüler eigenständig Projekte initiieren und auch organisieren. Alle IGS-Schüler im Alter ab 17 Jahren durften sich registrieren lassen. Und das Projekt sei im Jahrgang richtig gut aufgenommen worden. Das DKMS-Team hatte im Vorraum der Aula Anmeldebögen und Wattestäbchen auf Tischen bereit gelegt. Bei einem Vortrag zeigte Charleen Rieck, selbst Stammzellenspenderin, mit zwei Kurzfilmen den Ablauf der schmerzlosen Prozedur und beantwortete auch Fragen. Das Projektmanagement und den Sprung ins „kalte Wasser“ hält Schulleiterin Barbara Schikowski für eine gute Vorbereitung auf das spätere Berufsleben. Die Schüler hätten bei der Organisation nur wenig unterstützt werden müssen, sagt Seminarfachleiterin Svenja Maronna. Übrigens: Birte Kiesé, einer der Organisatorinnen, hat sich gleich als Erste registrieren lassen.