Ein sicherer Ort

Claus Holtmann (von links), Bettina Praßler-Kröncke, Uwe Spiekermann, Birgit Ehlers-Ascherfeld, Gabriele Spier, Norbert Naethe, Elke Zach, Martin Bergau und Friedhelm Fischer bei der Feierstunde "Stiftung Sternenkinder". (Foto: G. Gosewisch)

Stiftung Sternenkinder feierlich gegründet

Langenhagen (gg). Nun ist es offiziell und bereits auch feierlich verkündet: Die Stiftung Sternenkinder, eine Einrichtung zur Erhaltung der Grabstätte für fehl- und frühgeborene Kinder auf dem Friedhof Karl-Kellner-Straße, ist konstituiert und die Gemeinnützigkeit offiziell bestätigt. Zu einem kleinen Festakt im Ratssaal trafen sich die Initiatoren mit Gästen aus Politik und Verwaltung. Erleichterung beim Bestatter Norbert Näthe, der die Stiftung mit Nachdruck auf den Weg gebracht hat: „Nun ist es endlich so weit. Die Grabstätte der Sternenkinder soll langfristig finanziell abgesichert sein, auch wenn wir, die Aktiven, einmal nicht mehr dabei sind.“ Nur durch das Zusammenwirken mit den Bestattungsunternehmen, den Friedhofsgewerken, Steinmetz Uwe Spiekermann, Friedhofsgärtnereien wie Ehlers-Ascherfeld sowie den Sponsoren ist es gelungen, den Garten zu erstellen und zu unterhalten, so die Würdigung von Superintendent Martin Bergau und Bürgermeister Friedhelm Fischer als Schirmherren sowie Pastorin Bettina Praßler-Kröncke, die als Vorsitzende des Kirchenvorstands der Elisabethgemeinde ihre Unterstützung wie bisher ankündigte, eine Spende überreichte und auf die Unterstützung der Klosterkammer hinwies. Als Treuhandstiftung der „Wir Helfen!“ Stiftung sieht dessen Vorsitzender Claus Holtmann die Stiftung Sternenkinder: „Ein Startgeld von 500 Euro geben wir gerne dazu“, sagt er. Weitere Spenden wurden in der Feierstunde überreicht.
Jeden letzten Freitag im April und im September findet die Beisetzung mit einer Trauerfeier statt, kostenlos für betroffene Eltern.