Ein Spielgerät der Extraklasse

Auch die Erwachsenen hatten ihren Spaß beim Testen des Wikingerschiffs (vorne von links): Klaus Lüders von der Aufsteller-Firma, Birgit Karrasch und Bürgermeister Friedhelm Fischer. Dahinter Albert Lüders und Ernst Stamer. Foto: K.Raap

Nachfolgemodell des Wikingerschiffs in Betrieb

Langenhagen (kr). Da schauten die Passanten doch ein wenig befremdet: Das nagelneue Wikingerschiff neben der Europa-Markthalle wurde von fünf Erwachsenen in Beschlag genommen. Das allerdings soll die Ausnahme bleiben, handelte es sich doch bei dieser Aktion um die offizielle Einweihung des neuen attraktiven Spielgeräts. Vor vier Jahren war das fast baugleiche, damals von den Markthallenbetreibern finanzierte Modell nach diversen Reparaturen abgebaut worden, nachdem es fast anderthalb Jahrzehnte lang unzählige kleine und große Kinder erfreut hatte. Das knapp vier Meter lange und rund 400 Kilo schwere in Handarbeit aus Holz gefertigte Wikingerschiff mit dem farbenfrohen Drachenkopf am Bug ist ein echter Hingucker. Auf seinen fünf Sitzreihen haben mehr als ein halbes Dutzend Kinder Platz. Der Clou: Mit gleichmäßigen Schwüngen wird das Schiff dank einer federnden, mit den Fundamenten verbundenen Stahlkonstruktion in horizontale Bewegungen versetzt. Wie die für dieses Projekt bei der Stadt zuständige Birgit Karrasch erläuterte, wurde in diese neue Anlage rund 20 000 Euro investiert. Dazu gehört auch ein besonders weicher Kunstoffboden, der eventuelle Stürze der kleinen Benutzer abfedert. Zur Freude der Verwaltung wurde das neue Wikingerschiff schon in den ersten Stunden nach der Einweihung von vielen Mädchen und Jungen mit Begeisterung in Betrieb genommen.