Ein Todesopfer im Straßenverkehr

Polizeikommissariat Langenhagen legt Verkehrsstatistik 2019 vor

Langenhagen (ok). Was die Entwicklung der Verkehrsunfälle angeht, so gibt es 2019 im Vergleich zu 2018 kaum Unterschiede. Waren es 2018 insgesamt 1.842 Unfälle, so ereigneten sich im darauf folgenden Jahr lediglich zehn mehr. Allerdings gab es in diesem Jahr erstmals seit einiger Zeit wieder ein Todesopfer im Straßenverkehr, 175 Schwer- und 23 Leichtverletzte. Die Zahl der Leichtverletzten hat in den Altersgruppen bis 24 Jahren leicht abgenommen genauso wie bei den Leicht- und Schwerverletzten im Alter bis 14 Jahre. Bei der Altersgruppe ab 65 Jahre ist die Entwicklung bei den Leichtverletzten auffällig. In der Altersgruppe ab 65 Jahre ist die Zahl von 28 auf 40 angestiegen, bei den ab 75-Jährigen von 14 auf 19. Keine gravierenden Änderungen sind bei den einzelnen Verkehrsmitteln zu verzeichnen. Die Alkoholfahrten bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau: 52 blieben ohne Unfallfolge, 2018 waren es 57. Ein Unfall ereignete sich wie auch schon 2018 19 Mal. Drei Unfälle ereigneten sich nach Fahrten unter Drogeneinfluss, ein Jahr zuvor war es lediglich eine. Ohne Folgen blieben 2019 15 Fahrten unter Drogeneinfluss, 2018 waren es 16. Thema Unfallfluchten, auch hier nichts Neues: Die Aufklärungsquote liegt weiterhin bei etwa 40 Prozent, gesamt waren es 585 (2018: 572), geklärt davon wurden 234 (2018: 232).
Und auch die Schwerpunkte, an denen sich Unfälle im Stadtgebiet ereignen sich im Wesentlichen die gleichen geblieben: am und rund um das CCL, Reuterdamm und der Flughafen. Insgesamt sind im abgelaufenen Jahr 4.634 Verwarnungen ausgesprochen sowie 778 Ordnungswidrigkeiten- und 170 Strafanzeigen aufgenommen worden. So gab es in Langenhagen 2019 334 Handyverstöße, deutlich weniger als noch 514 im Jahr davor. Auf einem Niveau im Vergleich zum Jahr davor bewegen sich in etwa die Verstöße in Sachen Sicherheitsgurt: 289 im Vergleich zu 243 im Jahr 2018. Und auch bei der Überschreitung der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit gab es eine deutliche Abnahme: von 691 im Jahre 2018 zu 411 im vergangenen Jahr.