Ein Vorbild für andere Gemeinden

Gemeinschaftliches Singen mit der KU4-Gruppe zaubert weihnachtliches Flair und eine wohlige Atmosphäre auf dem Hof von Familie Hackerott. Foto: C. Meyer

Engelbostel und Schulenburg: Lebendiger Adventskalender schon seit 2000

Engelbostel/Schulenburg (com). Beim Lebendigen Adventskalender der Martinskirchengemeinde Engelbostel und Schulenburg geht es darum, sich ganz dem weihnachtlichen Zauber und der gemeinschaftlichen Gemütlichkeit hinzugeben. Die adventliche Veranstaltung dauert jeweils etwa 30 Minuten und findet immer draußen statt. Pünktlich um 18 Uhr wird mit dem Klingeln der Glocke das Startsignal gegeben. Bei Familie Hackerott an der Schulenburger Dorfstraße, die am Mittwoch das siebte Türchen öffnen durfte, gab es jedoch eine kleine Ausnahme: In der Pause zwischen den Weihnachtsliedern gab es in der gemütlichen Scheune in kuscheliger Atmosphäre liebevoll belegte Brote, Gebäck und Heißgetränke für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Schulenburg und dem angrenzenden Engelbostel. Mit dabei war an diesem Abend auch die KU4-Gruppe der Martinsgemeinde, die die weihnachtliche Lieder „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ – der heimliche Hit des Lebendigen Adventskalenders in diesem Jahr – , „In der Weihnachtsbäckerei“ und „Alle Jahre wieder“ anstimmten und ein Gedicht zum Besten gaben. Die im Wechsel von den Viertklässlern vorgetragene Weihnachtsgeschichte hieß "Aufgeregtes Weihnachtssprüchlein" – eine ungewohnte Kombination verschiedener Weihnachtsgedichte von Eva Rechlin. Für die fleißigen Sängerinnen und Sänger gab es zwischendurch heißen Kakao und Süßes zur Stärkung. Als Gitarrenspielerin unterstützte den KU4-Chor Silvia Gerke. Es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass die engagierte Familie Hackerott aus Schulenburg in der Adventszeit ein Türchen bei sich auf dem Hof öffnet. Bisher haben einschließlich 2010 an 253 Abenden des Lebendigen Adventskalenders insgesamt etwa 110 Haushalte, die Kindergärten aus Engelbostel und Schulenburg, der Kinderladen, die MTV-Jugend, der Kirchenvorstand, Gemeindegruppen und einige Haus- oder Straßengemeinschaften teilgenommen. Schon seit dem Jahr 2000 findet die beliebte Veranstaltung statt. Initiiert haben das vorweihnachtliche Beisammensein Beate Rehring und Christiane Kiesé, die mit der Aktion Vorbild für andere Langenhagener Gemeinden waren. Den krönenden Abschluss des diesjährigen Lebendigen Adventskalenders bildet die Christvesper in der Martinskirche am 24. Dezember.