Ein wirklich gelungener neuer Stadtraum

Auch Bürgermeister Mirko Heuer hatte viel Spaß bei der Einweihung in Wiesenau.
 
Die Gestaltung ist farbenfroh.

Kinder, Jugendliche und Nachbarn weihten den neu gestalteten Jugendplatz ein

Langenhagen. Ende voriger Woche ist der Jugendplatz in Wiesenau offiziell eingeweiht worden. Rund 50 Gäste waren zu der Feier auf den Spiel- und Jugendplatz an der Hackethalstraße gekommen. Sie probierten die neuen Geräte des zum Klettern und Turnen und Skaten aus oder sahen begeistert den Sportlicheren dabei zu. „Schon über den Sommer konnten wir sehen, wie gut der Platz angenommen wird“, sagte Mirko Heuer, Bürgermeister der Stadt Langenhagen. „Darüber freuen wir uns natürlich sehr, denn genau das wollten wir: Einen Ort schaffen, an dem sich die Kinder und Jugendlichen gern treffen, skaten und anders sportlich betätigen. Auch der Picknickplatz mit Sitzgelegenheiten wird gut be-sucht. Er bietet einen Ort der Begegnung für Jung und Alt. Ein wirklich gelungener neuer Stadtraum!“ Weil das Interesse riesig und die Situation der Corona-Pandemie ungewiss und schwer planbar war, hatte die Stadt Langenhagen den Jugendplatz bereits Ende Mai für die Nutzung durch die Jugendlichen freigegeben. Trotzdem war die Fertigstellung des Graffitis von Künstler Patrik Wolters ein schöner Anlass, den Platz jetzt nochmal offiziell mit einer kleinen Feier einzuweihen. So kamen Nachbarn, Kinder und Jugendliche aus Wiesenau aber auch die „Parkour-Läufer“ aus Garbsen, die ihr Können den staunenden Gästen zeigten. Mit der Kraft des eigenen Körpers bewegten sich die „Traceure“ oder auch Wegfinder genannt über niedrige Barren, Hangleitern und Mauern. Geschicklichkeit und Mut bewiesen auch einige Besucher. Mithilfe des Sanierungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“) wurde der in die Jahre gekommene Bereich umgekrempelt und den heutigen Ansprüchen angepasst. Für etwa 335.000 Euro wurde der Jugendplatz Wiesenau aufwendig umgestaltet. Skater- und Rollsport, Parkour und vieles mehr - die Kinder und Jugendlichen konnten im Prozess ihre Anregun-gen einbringen und die Wünsche flossen in die Entwurfsplanung des etwa 7.000 Quadratmeter großen Areals ein. So erhielt der Platz neue Bewegungsangebote wie eine überdachte Mini-Rampe, eine Rollsport-fläche für Inlineskater, Radfahrer und andere Rollsportbegeisterte mit einer leicht welligen Asphaltbahn, eine Parkour- und eine Slackline-Anlage, der Ballfangzaun beim vorhandenen Rasen-fußballplatz wurde verbessert. Auf der Südseite begrenzt ein neuer Hügel mit einer Sitzkante das Spielfeld. Oben auf den Hügel vervollständigen zwei Hängematten zum Schaukeln und Entspannen das Angebot. Die Gesamtfläche wurde neu aufgeteilt, die Wegebeziehungen verbessert, verschiede-ne Sitzmöglichkeiten und ein Picknickplatz geschaffen. Damit die Rollsportfläche ungehindert benutzt werden kann, wurde zum Fegen der Flächen ein Besen an den Theo überreicht. Er wird als einer der „Paten“ den gewünschten Besenschrank mit Jugendlichen nutzen. „Mich überzeugt der neue Jugendplatz. Wenn ich die Kunststücke der „Parkourer“ beobachte oder die vielfältigen Bewegungsangebote sehe, bekomme ich Lust, mal etwas Neues auszupro-bieren“, fasst Bürgermeister Mikro Heuer lächelnd zusammen.