Eine 8,8-Zentimeter-Granate

Die Polizei musste die Granate abtransportieren.

Viele Helfer kamen zur Feldmarkreinigung in Kaltenweide

Kaltenweide. Am vergangenen Sonnabend fand in Kaltenweide die Feldmarkreinigung bei bestem Frühlingswetter statt. Etwa 70 Bürgerinnen und Bürger aus Kaltenweide und den Seestädten Hainhaus, Maspe, Twenge und Altenhorst folgten dem Aufruf, mit Eimer, Harke und Handschuh „bewaffnet“, die Feldmark von allerhand Unrat zu reinigen. Sämtliche Vereinigungen aus Kaltenweide waren vertreten, die Jugendfeuerwehr war wie schon in den Vorjahren tatkräftig mit vielen Helfern zur Stelle, der Jugendtreff Kaltenweide beteiligte sich mit zwei Betreuern, der stellvertretenden Ortsbürgermeister Dirk Musfeldt und Schiedsmann Joachim Schorlies sammelten kräftig mit. Insgesamt mit sieben Treckern und Anhängern, die der Trecker-Club Kaltenweide und Landwirte aus den Seestädten zur Verfügung stellten, wurden die Wege rund um Kaltenweide abgefahren und gesäubert. Zwischendurch kam ein Verpflegungswagen mit Getränken bei den einzelnen Gruppen vorbei. Wie fast jedes Jahr sammelten die zahlreichen Helfer neben vielen Flaschen und anderen Kleinteilen auch wieder Kühlschränke und Reifen ein. An der Kananoher Straße wurde sogar eine Granate (8,8 Zentimeter Durchmesser) aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Nach getaner Arbeit gab es für alle eine leckere Gulaschsuppe und für die vielen kleinen Helfer auch Süßigkeiten. Übrigens: Die Ortsarbeitsgemeinschaft der Kaltenweider Vereine lädt alle Interessierten ein, am Sonntag, 8. Mai, ab 11 Uhr mit Freunden, Bekannten und Nachbarn das Mühlenfest an der Kaltenweider Bockwindmühle zu besuchen.