Eine "Basis für kontinuierliche Freundschaft"

"Selbstlebender Verein" soll in vier bis sechs Wochen gegründet werden

Langenhagen (ok). In vier bis sechs Wochen soll es soweit sein, dann soll ein Partnerschaftsverein für Langenhagen gegründet werden (das ECHO berichtete). Rund 20 Interessierte waren zu einer Informationsveranstaltung in den Ratssaal gekommen, Organisator Jan Hülsmann warb für die Plattform, die nicht nur für "die da oben", sondern für alle Bürgerinnen und Bürger da sein soll. Auch Bürgermeister Mirko Heuer sieht in dem neuen Verein eine "Basis für kontinuierliche Freunschaft". Neue Projekte könnten auf allen Ebenen angeschoben werden, das Leben tobe eindeutig in der Mitte der Gesellschaft, unter anderem zwischen Schulen, Vereinen und Verbänden. Eine Datenbank sei notwendig, die Verwaltung habe nicht die Kraft, alle Beziehungen in den acht Partnerstädten und befreundeten Kommunen allein voranzutreiben. Gleichwohl bleibe die Arbeit der Verwaltung natürlich bestehen, die Stadt Langenhagen hält die Kontakte. Ein Verein mit Ehrenamtlichen sei eine gute Idee. Zm Aufbau des Partnerschaftsvereins: Außer Vorstand und Beirat soll es zehn themenbezogene Arbeitsgruppen geben. Beim nächsten Schritt – der Gründungsversammlung – muss nun noch über genaue Vertragsinhalte, etwa über Doppelfunktionen innerhalb des Vereins oder über den Einfluss des Beirates – diskutiert werden. Denn: Zunächst einmal ist die Satzung nur ein Vorschlag. Einem möglichen Vorstandsposten eines Vertreters der Stadt erteilt Mirko Heuer eine klare Absage, das sei in keinem Verein und beispielsweise auch nicht im Sportring üblich. Auch in einem Stadtmarketing-Verein ginge die Stadt nicht in den Vorstand. Aber die Satzung sei schließlich nicht in Stein gemeißelt, eine beratende Funktion sei durchaus denkbar. Solch ein Verein müsse selbstlebend sein.