Eine bunt illuminierte Seeparty

Die bunt illuminierte Party am See hat sich in 18 Jahren zu einem festen Bestandteil im Langenhagener Veranstaltungskalender entwickelt. (Foto: H. J. Hübner)

18. Nacht der Lichter am Silbersee mit positivem Fazit

Langenhagen (dl). Vor 18 Jahren hoben die Rettungsschwimmer der DLRG Langenhagen am Silbersee die herbstliche Nacht der Lichter aus der Taufe. Die Lichter, das waren damals noch Kerzen und Fackeln und von der Kinderabteilung gebastelte kleine Laternen, die seinerzeit in einer langen Reihe mit dem Boot über den See gezogen wurden. Seitdem hat sich punkto Lichter natürlich einiges geändert, aber die Idee mit den schwimmenden Laternen wird wie in diesem Jahr immer mal wieder aufgegriffen. Nicht fehlen darf in diesem Zusammenhang das abschließende Feuerwerk, dass seit vielen Jahren nicht nur zu einem festen Bestandteil der bunt illuminierten Seeparty geworden ist, sondern nach Meinung der Besucher auch dessen Höhepunkt darstellt. Anteilig finanziert wird die Seeparty einschließlich Feuerwerk von Sponsorgeldern und Zuschüssen der Stadt, die ein großes Interesse hat am Erhalt der Veranstaltung. Wie übrigens auch die DLRG, kommen die Erlöse aus dem Verkauf von Bratwurst und Getränken doch in erster Linie ihrer Arbeit und ihrer Aufgabe zugute, sprich: für die Sicherheit im Wasser zu sorgen. Bevor es aber soweit ist, haben die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer noch einen langen Arbeitstag vor sich. Vor, während und nach der Veranstaltung sind sie damit beschäftigt, frühmorgens alles vorzubereiten und aufzubauen, später Getränke und Bratwürstchen zu verkaufen und am Ende wieder alles abzubauen. Von der monatelangen Vorplanung mal abgesehen. Wie im Vorjahr zogen auch diesmal wieder zwei lange Laternenzüge, begleitet vom Musikcorps Langenforth um den See. Der Grund dafür ist bekannt: Die bis vor zwei Jahren üblichen Laternenumzüge vom Stadtzentrum aus in Richtung See können von der Polizei aus personellen und organisatorischen Gründen nicht mehr abgesichert werden. Ohne Laternenumzug aber ist eine Nacht der Lichter nicht denkbar, deshalb entstand als Alternative die Idee der zweifachen Seeumrundung. Rückblickend stellt Frank Berkemann, Pressesprecher der DLRG fest, dass sogar das Wetter in den ganzen Jahren, mit wenigen Ausnahmen, sehr gut mitgespielt habe. Wenn man mal von den mitunter frostigen Temperaturen absieht, wie beispielsweise vor zwei Jahren. Aber dafür gibt es ja die Möglichkeit der inneren Wärme in Form von Heißgetränken mit und ohne Alkohol, die von den rund 1.000 Besuchern auch gern und häufig frequentiert wurden. Was gegen Ende der Sause dann allerdings zu einem unerwarteten Versorgungsengpass führte. Soll heißen: Sorry, wir sind ausverkauft.