Eine coole Flammenoptik

Das Team nahm vor dem Rennen noch einige Verbesserungen vor.

Bobbycar-Wettrennen beim Solarfest

Langenhagen. Am Anfang schien es nur eine lustige Idee zu sein, als sich die Robert-Koch-Realschule (RKS) für den Wettbewerb "enercity Bobbycar Solar Challenge" anmeldete. Hierbei muss das Team ein solargetriebenes Bobbycar bauen und ein Rennen gegen die anderen Teams fahren. Ende März war es wirklich so weit, und das Team der RKS mit Frank, Kai, Sebastian, Phil erhielt vom Umweltzentrum Hannover den Bausatz – bestehend aus Bobbycar, Solarmodulen, Akkus, Motor, Elektronik und einem Anhänger für das Bobbycar. Von jetzt an legten die Schüler – betreut von ihrem Techniklehrer zahlreiche Überstunden ein – um pünktlich zum Solarfest in Hannover ihr Gefährt startklar zu haben. Neben dem eigentlichen Zusammenbau wollte das Team auch einige Verbesserungen vornehmen, montierte kugelgelagerte Hartgummireifen und spendierte dem Bobbycar eine coole Flammenoptik. Die Firma MTU war so begeistert von dem Projekt, dass sie spontan bereit war, die Team-Shirts zu sponsern. Erst wenige Tage vor dem Wettbewerb rollte das fertige Solarmobil erstmals mit 14 Stundenkilometern über den Schulhof der RKS. Noch einige Proberunden, und das Rennen konnte kommen. Beim Solarfest traten 13 Schulteams und sieben Azubi-Teams zum Wettrennen an. Mit jedem Starter vorher stieg die Spannung. Die RKS-Roadrunners gingen als elftes Schulteam ins Rennen. Zuvor hatte gerade ein anderer Fahrer einige Probleme, sein Renngespann in den Kurven zu halten. Doch Frank behielt die Nerven und lenkte seinen Boliden gekonnt durch den Slalomparcours und zurück. Mit einer neuen persönlichen Höchstgeschwindigkeit (15 Stundenkilometer) belegte das Team am Ende den sechsten Platz. Im nächsten Jahr wollen die RKS-Roadrunners unbedingt ganz vorne mitfahren – die ersten Umbaugedanken geistern bereits durch die Köpfe.