Eine Frage der Gerechtigkeit

CDA -Kreisverband kritisiert die Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse

Langenhagen. Der CDA-Kreisverband Hannover-Land kritisiert die Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse. Im Aufruf zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai beklagen die CDU-Sozialpolitiker die wachsende Zahl von Beschäftigten mit geringem Lohn oder befristeten Jobs. In dem Papier heißt es: „Nicht für Jeden, der arbeitet, sind mit einem Beschäftigungsverhältnis Sicherheit und ein auskömmliches Einkommen verbunden.“ Außerdem litten immer mehr Arbeitnehmer unter zu viel Stress im Beruf. „Menschen brauchen sichere und anständig bezahlte Arbeit. Und sie darf nicht krank machen, weder körperlich noch seelisch. Wir müssen mehr für die Prävention in den Betrieben und Verwaltungen tun“, findet Gesine Saft, Vorsitzende der Kreis-CDA. Der 1. Mai erinnere an die Würde von Arbeit. „Dazu gehört, dass der Job nicht die Gesundheit ruiniert“, so Gesine Saft
In ihrem Maiaufruf plädiert die CDA außerdem für eine verbindliche Lohnuntergrenze. Sie schütze Beschäftigte vor Lohndumping, wo keine Tarifverträge gelten. Neue Wege fordert die CDA auch bei der Rente von Geringverdienern. Wer jahrzehntelang eingezahlt habe, müsse eine Rente oberhalb der Grundsicherung erhalten. „Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Lebensleistung muss sich lohnen“, erläutert Saft. Der Aufruf zum „Tag der Arbeit“ steht im Internet unter www.cda-bund.de .
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist eine Vereinigung der CDU. Ihre Mitglieder kümmern sich vor allem um sozialpolitische Themen. In der CDA engagieren sich viele Gewerkschafter. Ihre Wurzel liegt in der christlichen Soziallehre. Weitere Informationen: www.cda-bund.de.