Eine moderne Botschaft für die Schule

Vier Projekte wurden auf dem Container-Campus präsentiert. (Foto: B. Schwetz)

Sommerfest des Gymnasiums Langenhagen am Stadtpark

Langenhagen. Ein gelungener Abschluss der Projekttage wurde auf dem inzwischen ein Jahr alten Container-Campus gefeiert. Der sonst so trist wirkende Asphaltplatz wurde mit den vielen bunten Plakaten an den Ständen und einer Bühne ordentlich belebt. Die Arbeit der Schüler fand aber keinesfalls nur im Schulzentrum statt. Beispielsweise wurde für das Projekt ,,Siedlungsgeschichte in Langenhagen‘‘ jeder Teil von Langenhagen besucht. Hauptziel war es, den ältesten Kirchturm in Langenhagen zu finden. Ergebnis der Suche: Engelbostel besitzt den ältesten Kirchturm. Auch das Projekt ,,Tennis‘‘ musste auf die Tennisplätze des TC Godshorn ausweichen. Um die Projekttage in diesem Maße überhaupt organisieren zu können, brauchte das Gymnasium freiwillige Helfer, die die Projekte unterstützen konnten. Dies hob Schulleiter Matthias Brautlecht in seiner Ansprache besonders heraus und bedankte sich recht herzlich vor ihr Engagement in den vergangenen drei Tagen. Dass die Teilnehmer zahlreicher Fremdsprachen- und Naturwissenschaftswettbewerbe geehrt wurden, wirkte schon fast wie ein Abschluss des Schuljahres 18/19. Für das Schulfest wurde extra ein zweistündiges Bühnenprogramm auf die Beine gestellt, dass mit der Big-Band des Gymnasiums ihren Anfang fand. Den Schluss des Programms bildeten vier Projekte, die ihre erarbeitete Leistung auf der Bühne präsentierten. Mit dem Rap gegen Rassismus wurde wieder eine moderne Botschaft für die Schule erzielt, die seit zwei knapp zwei Jahren den Titel ,,Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage‘‘ trägt. Das schöne Wetter lockte viele Besucher an den südlichen Rand des Stadtparks, die von der schuleigenen Mensa mit Sachen vom Grill versorgt wurden. Auch Bürgermeister Mirko Heuer ließ es sich nicht nehmen, den Container-Campus zu besuchen.