Eine nachhaltige Lesekultur stärken

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutsch-Integrationskursen beteiligten sich auch am Vorlesetag.

Langenhagen zum dritten Mal am Vorlesetag dabei

Langenhagen. Der bundesweite Vorlesetag, an dem sich die Stadt Langenhagen übrigens zum dritten Mal beteiligte, stand jetzt auf dem Programm. Im Stadtzentrum sowie an zahlreichen Kindertagesstätten und Schulen fanden Lese- und Vorlese-Aktionen statt. Mit diesen Aktionen sollte das Vorlesen als zentraler Bestandteil einer nachhaltigen Lesekultur gestärkt und gefördert werden. Dies ist nach Ansicht von VHS-Organisator Bernd Blauert-Segna gerade wegen der ständigen Verfügbarkeit und Nutzung digitaler Medien von wachsender Bedeutung.
Im "VHS-Treffpunkt" bot die Volkshochschule unter dem Titel „Das Buch der verbrannten Bücher“ eine Lesung mit dem Germanisten und Theaterpädagogen Hendrik Becker an und stellte damit eine thematische Verbindung zu den „Erinnerungstagen“ an der IGS Langenhagen her. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutsch-Integrationskursen trugen eigene Texte zum Thema „Alte Heimat – neue Heimat“ vor.
In der Buchhandlung Böhnert erprobten kleine und größere Leserinnen und Leser in einem Lese-Quiz ihre Kenntnisse und gewannen attraktive Preise. Den Abschluss bildete eine Lesung in der Stadtbibliothek mit der Gleidinger Autorin Karin Gloger aus ihrem Buch „Ich werd’ mich nicht los!“.
Praktische Unterstützung gab's am Vorlesetag auch aus der Politik: Unter anderem lasen der SPD-Landtagsabgeordnete Marco Brunotte in der Hermann-Löns-Schule und CDU-Ratsmitglied Gesine Saft in der DRK-Kindertagesstätte „Eentje Rummert“ vor.
Bernd Blauert-Segna zeigte sich mit der Gesamtbeteiligung am Vorlesetag sehr zufrieden und kündigte zum des Welttag des Buches am 23. April 2012 weitere Aktionen zur Leseförderung an.