Eine Rikscha für die AWO

Freuten sich über das neue E-Rollstuhlrad: Dorothea Jäger (hinten von links), Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Hannover, Jan Behnen, Leiter der AWO City Park Residenz Langenhagen, Sigrid Röber, Leiterin Alltagsbegleitung, und Bewohnerin Christel Roufflair (vorn).

Bürgerstiftung finanziert E- Bike im Wert von 8.290 Euro

Langenhagen. Große Freude in der AWO City Park Residenz Langenhagen: Mit finanzieller Hilfe der Bürgerstiftung Hannover hat das Pflegeheim ein elektrisches Fahrrad für Rollstühle gekauft. Einen Scheck in Höhe von 8.290 Euro übergab Dorothea Jäger, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, jetzt an Jan Behnen, Leiter der AWO City Park Residenz, und Sigrid Röber, Leiterin Alltagsbegleitung. „Wir konnten das Rad schon ausprobieren und sind begeistert“, sagte Behnen bei der Übergabe. „Für die Bewohnerinnen und Bewohner erweitert sich ihr Bewegungsradius und sie können Wind, Wetter und Geschwindigkeit erleben, was ihnen große Freude bereitet.“
Das elektrische Rad hat eine Plattform vor dem Lenker, auf die ein Rollstuhl geschoben und festgemacht werden kann. Es sei schön zu sehen, dass Ausflüge mit dem Transportrad das Wohlbefinden der Bewohner verbessern können. „Mit dieser Förderung möchte die Bürgerstiftung Hannover dazu beitragen, älteren Menschen mit eingeschränkter Mobilität Teilhabe zu ermöglichen“, erklärte Jäger. Die Idee zum Kauf des Rads hatte Röber bereits vor einigen Jahren. „So können unsere Bewohnerinnen und Bewohner an alte, lieb gewordene Orte, zu Terminen oder einfach nur spazieren fahren“, sagte die Leiterin Alltagsbegleitung. Bei gutem Wetter werde das Rad fast täglich von den Betreuerinnen und Betreuern genutzt; künftig soll es auch Angehörigen zur Verfügung stehen, nachdem sie eine Anleitung bekommen haben. Die Bewohner und Mitarbeitenden hätten inzwischen auch nach einer Bezeichnung für ihr neues Rad gesucht. „Das Rollstuhlmobil soll 'AWO-Rikscha’ heißen“, so Röber.